Willstätt - Eckartsweier

Senioren-Fasnacht der Gemeinde Willstätt in Eckartsweier

Autor: 
Klaus Elff
Lesezeit 3 Minuten
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05. März 2019

Ein Augenschmaus: die jungen Matrosen der »Young Stars« des TV Willstätt. ©Klaus Elff

Ein begeisterndes Programm hatte die Gemeinde Willstätt für alle Willstätter Senioren am Fasnachtssamstag zusammengestellt. Das Publikum in der vollen Halle in Eckartsweier war hingerissen.

Traditionell begann die Senioren-Fasnacht der Gemeinde Willstätt am Samstag in Eckartsweier mit dem Einzug der Fanfaren aus Willstätt. Mit Pauken und Trompeten stellten sie die Ohren der Besucher in der Halle auf die richtige Lautstärke ein. Auch Narrenpräsident Edgar Reuter fand den richtigen Ton, um die Senioren auf Fasnachtsstimmung einzustellen. Unterstützt wurde das Programm durch die Musiker des Musikvereins Eckartsweier mit René Cristina am Dirigentenpult. 

Elvira Walter-Schmidts Abgesang

»Es gibt doch tatsächlich Menschen, die noch nie bei uns waren, aber die gibt’s doch. Unser neuer Bürgermeister ist da«, kündigte Reuter Christan Huber als ersten Mitstreiter des Nachmittags an, »und der muss jetzt seine erste Büttenrede halten.« Doch so einfach ging das nicht: Bürgermeisterstellvertreterin Elvira Walter-Schmidt hatte zuvor ihren Abgesang als »hauptamtliche« Stellvertreterin vorzutragen.

Neuer Bürgermeister noch bleich vom Wahlkampf

Doch dann durfte der vom Wahlkampf gestresste Christian Huber ran. »Bleich wie ich war und immer noch bin, wollt ich als Vampir zur heutigen Feier hin«, waren seine ersten Worte, »man riet mir dann ab, als Blutsauger zu gehen, ich sagte zu mir, man wird’s missverstehen.« Sprach’s und berichtete dann von seinen Anstrengungen beim Wahlkampf und von der auf ihn wartenden Arbeit. »Wird mir das dann mal zu viel, der Radweg der wird mein Ziel, da bewegt sich nix, da gibt’s kein Stress, die Arbeit dort, ein ruhender Prozess.« Da kann er dann seine Ruhe pflegen. Für beide Vortragenden gab’s Beifall und eine Rakete. 

Augenschmaus: »Young Stars« als Matrosen

Der »Narresome« der »Wölfe« bekam für seine Panzerknacker-Geschichte den verdienten Beifall. Ihnen folgten die »Young Stars« vom TV Willstätt mit einem Tanz der Matrosen – ein Augenschmaus!

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Witze über Blitzersäule

Über die Blitzsäule vor dem Rathaus machten sich Adelheid Weislogel und Anita Reuter lustig. »Hätte der Bürgermeister mit dem Blitzer nicht warten können bis ich sterbe«, jammerte die Rollator schiebende Alte, jetzt muss sie langsam fahren. Immer wieder wurden die beiden gebrechlichen, aber stimmgewaltigen Senioren von Szenenapplaus unterbrochen. »Renn nich so, sonscht wirscht geblitzt«, rief eine der anderen beim Abschied nach. 

Die Gardemädchen der Eckartsweierer Narren wurden für ihren perfekten Auftritt mit einer Rakete belohnt. Das Moscherosch-Trio Werner Hetzel, Heinz Zimmer und Hans Schneidewind brachte anschließend die Halle zum Mitsingen. 

Bevor die Tänzerinnen des TV Willstätt die Besucher begeisterten, waren die »Wölfe« mit einem Baggertanz auf der leider viel zu kleinen Bühne dran und beendeten ihren Auftritt mit einer beeindruckenden Pyramide. Ebenfalls aus Eckartsweier waren drei Nordic walkende Damen da, die sich über alle Kleinigkeiten im Dorf lustig machten. Alle wurden mit anhaltendem Beifall gefeiert.

Heinz Zimmer in der Bütt

Heinz Zimmer hielt eine gereimte Büttenrede als »Mainzer Bu« über so manches Problem beim Hausbau, bevor die »Drei Gesellen« Reiner Hetzel als Lokführer Lukas, der Gitarre spielende Alexander Stöckel als Jim Knopf und der als Wölfe vernaschendes Rotkäppchen und rappender Neu-Kehler auftretende Hubert Benz aus der »Eggertswierer Puppenkiste« entstiegen und brausenden Beifall erhielten.

Mit einem bunten Auftritt aller Mitwirkenden und dem Abgesang des Moscherosch-Trios endete ein überaus launiger Nachmittag. 

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