Willstätt - Eckartsweier

Seniorenfasnacht der Gemeinde Willstätt in Eckartsweier

Autor: 
Klaus Elff
Lesezeit 2 Minuten
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26. Februar 2020

(Bild 1/3) Für Stimmung bei der Willstätter Seniorenfasnacht in Eckartsweier sorgten unter anderem der Fanfarenzug, ... ©Klaus Elff

In der ausverkauften Festhalle von Eckartsweier startete am Samstag die 35. Willstätter Seniorenfasnacht mit einem ebenso vollen Programm mit Beteiligten aus allen Ortsteilen. 

Wie üblich läutete der Fanfarenzug Willstätt den Seniorenfasnachts-Nachmittag der Gemeinde in der Festhalle von Eckartsweier ein und animierte mit lautstarken Tönen zum Mitklatschen – und schon war Stimmung im Saal. 

Der „Cheerleader“-Tanz des Narrensamens Eckartsweier brachte dann die Senio­ren ganz aus dem Häuschen, bevor Bürgermeister Christian Huber die Bütt betrat und seine Betrachtungen zur Lage in Willstätt und der weiten Welt vortrug. Das reichte von den Störchen in Eckartsweier bis zum Klimawandel. Und US-Präsident Trump wollte er seine Hundekot-Beutel in einer großen Kiste schicken, wenn der sich so sehr auf „Tretminen“ freut. Auch die politische Büttenrede von Dietmar Zapf hatte Beifall verdient, schlug er doch in alle Richtungen aus.

Tanzmäuse verdrängen Trübsal

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Die „Young Stars“ des TV Willstätt zeigten reine Fasnachtsfreude, ebenso die Prinzengarde der Eckartsweierer. Die Tanzmäuse – die Kleinen vom TV Willstätt – verdrängten jede Trübsal, die Eckartsweierer „Wölfe“ stampften mit Elan über die Bühne, und die „Rotkäppchen“ des Narrenrats zeigten mit ihrem Tanz, dass Seniorinnen auch mit Rollator noch recht beweglich sein können.

Tratschen statt Trainieren

Und dann waren da noch die zwei Seniorinnen Anita Reuter und Adelheid Weislogel, die sich beim Bodenturnen trafen – aber nicht so sehr zum Trainieren, sondern eher zum Lästern: etwa über die Liebe der Anita zum früheren Bürgermeister Marco Steffens, über die Störche in Eckartsweier und deren Hinterlassenschaften oder über Eckartsweiers neue Ortsvorsteherin „ALH“ („Süß wie Schokolade“).

Den Schluss des langen Nachmittags machte das Moscherosch-Trio (Heinz Zimmer, Werner Hetzel und Hans Schneidewind) mit seinen Liedern – das „Willstätter Fasnachtslied“ und den „Bajazzo“ inklusive, bevor Moderator Edgar Reuter einen „Elferrat aus Willstätt“ zusammenstellte und dann alle Mitwirkenden noch einmal auf die Bühne gerufen wurden. Die Tuschs und die Schunkelmusik kamen in diesem Jahr vom Musikverein Legelshurst unter der Leitung von Christine Oßwald.

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