Hesselhurst

Sprachengewirr amüsiert Zuschauer

11. Januar 2017
&copy Richard Lux&copy Richard Lux

Die ersten beiden Aufführungen des aktuellen Stücks der Theatergemeinschaft Hesselhurst sind gut angekommen. Zwei weitere Aufführungen stehen nun am morgigen Freitag und am Samstag an.

»Es ist was los auf dem Hungerhof« heißt das Stück, zu dem die Hesselhurster Theatergemeinschaft in diesem Jahr in die Waldseehalle einlädt. Und das Resümee der Besucher nach den beiden nahezu ausverkauften  Aufführungen am 6. und 7. Januar war überaus positiv. 

Überzeugende Darsteller sorgten bei dem ländlichen Schwank in drei Akten für gute Laune. In der Halle  hatten alle – Schauspieler und Publikum – sichtlich ihren Spaß. Die bestens aufgelegten Akteure überzeugten in famoser Weise in ihren Rollen und stritten dabei um Haus, Hof, Geld und vor allem um das andere Geschlecht.

 
Gerlinde Jockers-Lind gab bei der Begrüßung nur wenig von dem Inhalt des Stücks preis. Allerdings blieb auch ihre Vorfreude auf das, was kommt, wenn sich der Vorhang öffnet, nicht verborgen. Die Besucher sahen dann zu Beginn, wie die idyllische Ruhe auf dem Hungerhof der Geschwister Wolfgang (Timo Schneider), Billa (Tanja Walter) und Trina (Manuela Rapp) Eckstein zunächst durch Wolfgangs Kurschatten Josefine (Melanie Walter) gestört wird. Die Ereignisse überschlagen sich dann vollends, als ein Brief aus Amerika eintrifft und eine große Erbschaft ankündigt. Die Ankunft von Testamentsvollstrecker Wilfried Nippes (Reinhard Riebel) und vor allem der Inhalt des Briefs bringen dann auch die Postbotin Herta (Lina Stoll), Wolfgangs besten Freund Karl-Otto (Horst Marzloff) und die Nachbarin Lisa Hündchen (Angelika Bürkel) auf den Plan. Alle möchten ein Stück Kuchen vom Erbe abhaben. Plötzliche Verwandtschaften, bis dato verborgene Zuneigungen und vor allem eine Annonce in Sachen Partnersuche bringen eine ganz besondere Note ins Spiel. 

Das Sprachengewirr zwischen dem US-Akzent vom Testamentsvollstrecker, dem  Kurschatten-Hochdeutsch, dem ländlichen Dialekt rund um den Hungerhof und das Auftauchen von Graf Vladimir (Hans-Jürgen Goldbeck) und dem Polizisten (Herbert Möller) tun ihr Übriges. 

Das Publikum gratulierte mit lang anhaltendem Beifall. Einzelne Akteure hervorzuheben wäre unfair, denn alle Schauspieler spielten unter der Regie von Sybille Walter und Hans-Jürgen Goldbeck ihre Rollen überzeugend. Sie wurden unterstützt von Lilly Schneider (Inspizient), Esther Pfennig (Maske), Günter Walter (Technik) und Souffleuse Annemarie Goldbeck.

Am morgigen Freitag, 13., und am Samstag, 14. Januar gibt es zwei weitere Aufführungen. Los geht’s jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es noch an der Abendkasse oder ab 18 Uhr im Gasthaus »Rappen« in Hesselhurst.

Autor:
Richard Lux

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