Prüfungen

Tulla-Realschulprüflinge über ihre Zukunftspläne

Autor: 
Mika Engemann
Lesezeit 4 Minuten
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15. Juli 2019

Sieben Schülerinnen aus der Abschlussklasse 2018/19 der Tulla-Realschule (v. links): Xenia Bub, Lorene Weigel, Ksenia Laptew, Monika Burgert, Eduarda Tinoco, Lejla Akin und Seliha Kilic. ©Mika Engemann

Die Kehler Zeitung interviewte sieben Schülerinnen aus der Abschlussklasse 2018/19 der Tulla-Realschule zu ihren Prüfungen. 

Xenia Bub (16): Die Prüfungszeit war eine stressige, aber auch schöne Zeit. Das klingt zwar etwas komisch, aber in den letzten Wochen habe ich viel mehr Zeit mit Freundinnen verbringen können. Wir haben uns gegenseitig unterstützt, und ich werde sie auf jeden Fall vermissen. Ebenso vermissen werde ich die viele Freizeit, die man im Berufsleben nicht mehr so genießen kann. Ich absolviere jetzt eine Ausbildung als Einzelkauffrau. In diesem Bereich strebe ich dann auch höhere Stellen an. Nach Möglichkeit zieht es mich vielleicht in eine Großstadt. 

Lorene Weigel (17): Dass die Prüfungsphase stressig ist, weiß ja eigentlich jeder. Bei mir war das natürlich auch nicht anders. Mit meiner Nachhilfe habe ich aber mich durch die Matheprüfung gekämpft und kann mit meinen Ergebnissen zufrieden sein. Auf alle Fälle bin ich erleichtert, diese Phase hinter mich gebracht zu haben. Als nächstes werde ich das Soziale Gymnasium in Lahr besuchen. Hauptsache, ich bleibe in der Umgebung – Großstädte liegen mir nicht besonders. Ein Berufswunsch wäre Ernährungs-Beraterin, da man mit dieser Tätigkeit Menschen helfen kann.      
 
Ksenia Laptew (16): Die letzten Wochen waren stressig, aber ich habe mir die Zeit gut einteilen können und oftmals auch Ablenkung gesucht. So bin ich nicht im Prüfungsstoff versunken. Mit meinen Leistungen bin ich zufrieden, alles in einem lief die Prüfungsphase ganz gut. Mensch und Umwelt, Ethik und Sport waren meine Lieblingsfächer, vielleicht ließe sich damit mal etwas anfangen. 
Der nächste Schritt ist allerdings, die Berufsschule in Kehl zu besuchen. Ich habe bereits ein Praktikum im Bereich Bürokauffrau abgeschlossen und könnte mir das für später gut vorstellen.

Monika Burgert (17): Wie für die meisten war die Prüfungszeit stressig für mich, und das Ergebnis hätte besser ausfallen können. Am Ende ist es doch das Schicksal, das über den Ausgang der Prüfungen entscheidet. Am Wirtschaftsgymnasium in Offenburg mache ich jetzt erst mal Abitur. Meine Lieblingsfächer waren Mathe und Deutsch, daher hoffe ich auch, später etwas damit anfangen zu können. Mich interessiert besonders der Beruf der Architektin. Nach dem Abitur zu studieren, ist mal der erste Plan.

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Eduarda Tinoco (16): Die Prüfungsphase lief für mich ganz okay. Mein Gefühl sagt mir, dass ich in meinen Lieblingsfächern Deutsch, Englisch und Mathe gut abgeschnitten habe. Daher habe ich auch keine mündlichen Prüfungen abgelegt. Dass man in der Prüfungszeit unter Stress steht, ist normal, denke ich. Ich konnte allerdings gut damit umgehen. Nach meinem Abschluss werde ich an das Berufskolleg gehen. Je nachdem wie mein Notenschnitt dann sein wird, erkunde ich mich nach einer passenden Tätigkeit. Bei der Berufswahl bin ich flexibel, aber etwas in der kaufmännischen Branche zu finden, wäre super. 

Lejla Akin (16): Die Prüfungen liefen alle relativ gut. Ich muss sagen, ich hatte mir diese Phase eigentlich schlimmer vorgestellt. Mathe war auf jeden Fall machbar. Die anderen Fächer aber auch. Meine Lieblingsfächer Englisch, Biologie und Chemie sollten gut ausfallen, denke ich. Das Wirtschaftsgymnasium in Offenburg ist jetzt die nächste Station. Ich habe allerdings noch keine Ahnung, was danach kommen soll. Ich muss mir das nochmal in aller Ruhe auf dem Gymi überlegen. Vielleicht findet sich ja etwas, das meine besten Schulfächer mit meinen Interessen vereint.

Seliha Kilic (17): Für mich liefen die Prüfungen auch alle okay. Mathe war ein Fach, das mir Probleme bereitete. Die Prüfungen liefen »so naja«. Die erste Phase der Prüfungen – also der schriftliche Teil – war schon stressig. Dafür wurde es in der zweiten – den mündlichen Prüfungen – dann etwas »gechillter«. 
Die Prüfungszeit war also durchaus machbar. Auch ich werde demnächst das Berufskolleg besuchen. Mir liegen Fremdsprachen, besonders die englische Sprache beherrsche ich gut. Ich möchte auf jeden Fall noch Spanisch lernen. Momentan ist es mein Ziel, später als Lehrerin in der Oberstufe zu arbeiten.

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