Geplante Schließung

So geht es mit dem Kehler Krankenhaus weiter

Martin Egg
Lesezeit 2 Minuten
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19. Februar 2024
Kehler Krankenhaus: Was passiert nach 2028?

Kehler Krankenhaus: Was passiert nach 2028? ©Stadt Kehl

Eine Arbeitsgruppe des Kehler Gemeinderats soll den stabilen Klinikbetrieb bis zur geplanten Schließung in vier Jahren gewährleisten. Klinikchef Christian Keller stellt am Mittwoch, 21. Februar, im Gemeinderat ein Nachnutzungskonzept vor.

Während sich die Hornisgrindestadt Achern 2028 über die Eröffnung seines Klinikneubaus freuen darf, gehen im selben Jahr in Kehl die Lichter aus. Bereits in der Vergangenheit waren im Zuge der "Agenda 2030" im Krankenhausverbund des Ortenau-Klinikums Abteilungen zusammengelegt beziehungsweise aufgelöst worden.

Dabei verlor Kehl nach 2012 mangels ausreichender Fallzahlen trotz heftigen Protests aus den Reihen der betroffenen Bevölkerung bereits seine Geburtsthilfe. Im Tausch erhielt Kehl einen uro-gynäkologischen Schwerpunkt, zudem wurden Orthopädie (seit 2019 mit Endoprothetik-Zentrum), Unfallchirurgie und Onkologie verstärkt. 

Seit 1973 beim Kreis

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Das Kehler Krankenhaus war 1973 vom damaligen Landkreis Kehl an den Ortenaukreis gegangen. Wie es mit dem Gebäudekomplex, an das heute ein Ärztehaus angeschlossen ist, nach der Schließung in vier Jahren weiter geht, ist noch weitgehend unklar. 2019 installierte deshalb der Kehler Gemeinderat eine Arbeitsgruppe (AG) zur "Zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung Kehl-Hanauerland", in der sich Politiker und Fachleute wiederfanden. Formuliertes Ziel der AG: den stabilen Klinikbetrieb unter den Vorzeichen des drohenden Aus zu gewährleisten.

Im Kehler Gemeinderat geht es bei seiner Sitzung am Mittwoch, 21. Februar, ab 18 Uhr im Bürgersaal des Rathauses unter anderem um ein mögliches Nachnutzungskonzept für das Krankenhaus. Dieses, teilt die Stadtverwaltung mit, werde der Vorstandsvorsitzende des Ortenau-Klinikums und frühere Geschäftsführer Christian Keller bei der Gelegenheit erstmals für die Kehler Öffentlichkeit vorstellen und sich anschließend den Fragen der Räte stellen. 

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