Willstätt

Willstätt beschließt "Fahrplan" für Grünkonzept

Autor: 
Günter Ferber und Michael Müller
Lesezeit 2 Minuten
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19. Mai 2020

Beim Grünkonzept geht es auch um die künftige Bepflanzung der Mittelinseln von Kreisverkehren. ©Günter Ferber

Für die Grünflächen in der Gemeinde Willstätt soll ein Bepflanzungskonzept erstellt werden. Der Gemeinderat hat auf seiner jüngsten Sitzung einen „Fahrplan“ dafür festgelegt.

Die Neue Liste und die WAL hatten die Verwaltung um die Erstellung eines Grünkonzepts gebeten. Das Spektrum der Grünflächen in der Gemeinde reicht vom Sportplatz über die Mittelinseln der Kreisverkehre, die Friedhöfe und die repräsentativen Pflanzbeete bis zu kleinen Restflächen im öffentlichen Raum der Gewerbegebiete, so Bauamtsleiter Philipp Rensch im Gemeinderat. 

Allen öffentlichen Grünflächen gemeinsam ist, dass das Bauamt, und hier vor allem der Bauhof der Gemeinde Willstätt, für die Bepflanzung und die Unterhaltung der Grünflächen zuständig ist. Teilweise erhalten die Bauhof-Mitarbeiter auch ehrenamtliche Unterstützung von Bürgern.  Um die Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit von Grünflächen dauerhaft zu erhalten sind regelmäßige Grünpflege- und Baumschnittarbeiten notwendig. 

Von der Bepflanzung bis hin zur Pflege

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Nunmehr soll ein Grünkonzept erarbeitet werden, das von der Bepflanzung bis hin zur Pflege reicht. Welche pflegeleichten und mehrjährigen Pflanzen kann man wo pflanzen? Auch ökologische Aspekte sollen dabei eine Rolle spielen, betonte Rensch. Weiterer Aspekt: Wie viel Eigenständigkeit soll man dabei den Ortsteilen zubilligen? Es solle nicht der Eindruck entstehen, man fährt durch fünf verschiedene Ortsteile, sekundierte Bürgermeister Christian Huber: „Wir sollten nach außen ein ‚größeres Ganzes‘ repräsentieren.“ Ziel sei es nicht, sich auf jede einzelne Pflanze festzulegen, sondern bestimmte „Klammern“ zu definieren, wie man bestimmte Flächen bepflanzt, um dann für einzelne Elemente aus diesen Klammern spezielle Konzepte zu erarbeiten.

Mehrstufiges Vorgehen 

Der Gemeinderat entschied sich nach längerer Diskussion schließlich für ein mehrstufiges Vorgehen. Erst einmal soll der Bauausschuss grundsätzlich festlegen, „in welche Richtung wir laufen sollen“, wie es Huber nannte. Im Bauausschuss sind alle Ortsvorsteher der fünf Ortsteile vertreten. Im zweiten Schritt sollen Planungsbüros Vorschläge erarbeiten und im dritten Schritt könnten dann auch Bürger sich an einem Runden Tisch mit einbringen, wie er sich nach Ansicht von Elvira Walter-Schmidt (WAL) etwa bei der Kinzig-Umgestaltung bewährt hatte. Das Ziel der Gemeinde müsse sein, so Huber, die ökonomischen und ökologischen Aspekte der gegebenen Situation, in Einklang zu bringen.

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