Willstätt

Willstätts SPD nominiert Kandidaten für Gemeinderat

Autor: 
Redaktion
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15. März 2019

(Bild 1/2) Sie führen die Liste der Gemeinderats-Kandidaten der SPD Willstätt für die Kommunalwahl am 26. Mai an: Fraktionssprecher Frank Schurter... ©Archivfvoto

Die Willstätter Sozialdemokraten haben ihre Liste für die kommenden Gemeinderatswahlen fertiggestellt. Bei der Nominierungsversammlung wurde am Wochenende eine Wahlliste der Kandidaten zusammengestellt und in geheimer Wahl bestätigt. 

Neun Namen umfasst die Liste der Kandidaten für die Wahl des Gemeinderates bei den Kom-munalwahlen am 26. Mai, die die SPD Willstätt bei der Nominierungsversammlung im Sander »Sporthies’l« gebilligt hat. Insgesamt 18 Gemeinderatssitze sind zu verteilen. Dass es nicht gelungen ist, die Liste voll zu bekommen, sei aber kein SPD-spezifisches Problem, so Christian Merker, Schriftführer des SPD-Ortsvereins Willstätt. Auch andere Parteien hätten in dieser Hinsicht Schwierigkeiten. Bei freien, nicht parteigebundenen Wahllisten sehe das besser aus. 

Nur eine Frau

Unter den Kandidaten ist auch eine parteilose Bewerberin: Sandra Kaufmann. Sie sitzt schon bisher als Nachrückerin für den verstorbenen Dieter Vögele für die SPD-Fraktion im Willstätter Gemeinderat – und sie ist die einzige Frau auf der Liste. Sie kandidiert auf Listenplatz 2, direkt hinter Frank Schurter, der bei der letzten Kommunalwahl die meisten Stimmen für die SPD erringen konnte und auch SPD-Fraktionssprecher ist. Schurter ist ein erfahrener Kommunalpolitiker: Dem Gemeinderat gehört er seit 2009 an; seit 2004 sitzt er zudem im Ortschaftsrat Willstätt.

Neue Gesichter

Neu mit dabei sind Heiko Baumert, Staatsanwalt in Offenburg (Listenplatz 3), und der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Willstätt, Christian Hübner, Gesundheits- und Krankenpfleger bei der Diakonie Kork und Neubürger von Sand. Dahinter folgen Nico Prehn, Student aus Sand, seit kurzem SPD-Mitglied und mit gerade mal 18 Jahren der Jüngste auf der Liste, gefolgt von Reinhold Walter aus Eckartsweier, einem erfahrenen Ortschaftsrat. Die Liste wird komplettiert durch Uwe Folberth aus Hesselhurst sowie Christian Merker und Rolf Hoffmann-Bardtke. Somit sind laut Mitteilung des Ortsvereins alle Ortsteile vertreten und auch die bisherigen erfahrenen Gemeinderäte wieder eingebunden und neue Kräfte dazu gewonnen. 

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Ziel: beide Sitze halten

In der kommenden Amtsperiode des neuen Gemeinderates will die SPD laut Merkers Angaben unter anderem den demografischen Wandel in den Fokus ihrer Arbeit rücken. Dazu gehören unter anderem Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr oder die Gesundheitsvorsorge. Auch für den weiteren Ausbau des Radwegnetzes wollen sich die Sozialdemokraten stark machen. Und sie wollen die ehrenamtliche Arbeit aufwerten – etwa durch die Schaffung eines hauptamtlichen Koordinators für das Ehrenamt in der Gemeindeverwaltung. Ein weiteres wichtiges Thema soll laut Merker die Jugendarbeit werden. Als Ziel gibt Merker aus, zumindest die beiden bisherigen Mandate im Gemeinderat halten zu wollen.

Keine Listen für Ortschaftsräte

Für die Ortschaftsratswahlen hat die SPD keine eigenen Listen aufgestellt. Im Rahmen von Listen bewerben werden sich auf alle Fälle Frank Schurter (Willstätt), Sandra Kaufmann (Bürgerliste Sand), Heiko Baumert (Legelshurst), Christian Merker und Christian Hübner (Sand) und Reinhold Walter (Eckartsweier). In Hesselhurst schickt die SPD keine Kandidaten ins Rennen.

Hoffen auf weitere Kandidaten

Bis Ende März müssen die endgültigen Listen eingereicht werden. »Wir würden uns freuen, wenn sich bis dahin noch weitere Kandidaten finden«, so Christian Merker. Besonders Frauen seien willkommen.

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