Willstätt

Willstätt: Diskussion über Kinzigbrücke

Günter Ferber
Lesezeit 2 Minuten
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17. Mai 2024
So könnte der Ersatz-Neubau für die Holzbrücke über die Kinzig aussehen, sollte sich der Gemeinderat für die Stahl-Variante entscheiden.

(Bild 1/2) So könnte der Ersatz-Neubau für die Holzbrücke über die Kinzig aussehen, sollte sich der Gemeinderat für die Stahl-Variante entscheiden. ©Repro: Günter Ferber

Soll die Holzbrücke bei der Schule saniert werden oder ein Neubau her?

Nachdem sich der Ortschaftsrat von Willstätt am Montag dieser Woche mit der Angelegenheit befasst hatte, wurde auch in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch über die Holzfachwerkbrücke über die alte Kinzig diskutiert. Es ging dabei um die Frage, ob die Brücke saniert oder ein Neubau erfolgen sollte, wahlweise aus Holz oder Stahl.

Der Ortschaftsrat hatte sich in seiner Sitzung für die Sanierung der bestehenden Holzbrücke ausgesprochen, auch wenn es für die Sanierung keinen Zuschuss gibt. Die Holzbrücke wurde im Ortschaftsrat als prägendes Element des Ortsbildes betrachtet, und eine Sanierung wurde als die nachhaltigste Lösung angesehen.

Holz oder Stahl?

Im Gemeinderat herrschten jedoch unterschiedliche Meinungen vor. Frank Schurter (SPD) befürwortete den Bau einer Stahlbrücke. Er argumentierte, dass sich rundherum moderne Gebäude wie die Moscherosch-Schule und die Mediathek befänden und auch die Hanauerland-Halle im Zuge ihrer Sanierung ein neues, modernes Flair erhalte, und eine Stahlbrücke zudem kostengünstiger sei als eine Sanierung.

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Volker Mehne (CDU) sagte, er könne den Wunsch des Willstätter Ortschaftsrates nachvollziehen, die alte Holzfachwerkbrücke zu erhalten, betonte jedoch die Notwendigkeit, Kosten zu sparen.

Auf die Frage, warum für einen Neubau einer Holz- oder Stahlbrücke ein Zuschuss von 50 Prozent gewährt wird, während es für eine Sanierung der bestehenden Brücke keinen Zuschuss gibt, erklärte Philipp Rensch, Leiter des Bauamtes, dass neu gebaute Fuß- und Radbrücken eine Mindestbreite von zwei Metern haben müssen. Die jetzige Holzbrücke weise aber nur eine Breite von 1,86 Metern auf, wodurch jeweils sieben Zentimeter an beiden Seiten fehlen.

Daraufhin beschloss der Gemeinderat, dass die Verwaltung prüfen solle, ob im Rahmen einer Sanierung der Holzbrücke die erforderliche Mindestbreite hergestellt werden könnte und ob eine Sanierung dann ebenfalls bezuschusst werde wie ein Neubau.

Nach Klärung dieser Fragen soll das Thema erneut im Gemeinderat behandelt werden.

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