Kehl

Wohnhausbrand in Kehl: Bewohner müssen vorerst ins Hotel

Autor: 
ts
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13. Juni 2019
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(Bild 1/3) ©Stadt Kehl

Nach dem Brand in der Kehler Innenstadt am Mittwochabend ist das Wohnhaus nach wie vor nicht bewohnbar. Sieben Menschen waren verletzt worden, ein Beowhner drohte sogar aus dem Dachfenster  zu springen.

Nach dem Wohnhausbrand am Mittwochabend in Kehl können die Bewohner vorerst nicht in ihrer Wohnungen zurück. Wegen des starken Rauchs ist das Haus nach wie vor unbewohnbar, teilte die Polizei mit.

Sieben Bewohner kamen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Sie wurden aber noch in der Nacht entlassen und kamen zunächst in ein Hotel.

Wie die Stadt Kehl berichtet, machte sich Oberbürgermeister Toni Vetrano noch am Abend ein Bild von der Lage. Der Brand brach im Keller aus – warum, ist noch unklar.

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Großaufgebot

59 Feuerwehrleute, vier Polizeibeamte mit zwei Fahrzeugen sowie sechs Fahrzeuge und 10 Kräfte des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Das Deutsche Rote Kreuz ist mit 13 Kräften und vier Fahrzeugen angefahren, wie die Stadt Kehl berichtet. 

Über tragbare Leitern konnten fünf Bewohner aus dem Haus gerettet werden. Atemschutzträger holten zwei weitere Menschen über das Treppenhaus aus dem Gebäude. Dabei trugen sie Brandfluchthauben, wie Roland Walter, der stellvertretende Kommandant der Kehler Feuerwehr, berichtete.

Zwei Menschen standen an den Fenstern und kamen nicht mehr ins Freie, weil das Treppenhaus so verqualmt war. Ein Bewohner drohte aus dem Dachfenster zu springen.

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