Kehl

Zollhof: Stadt Kehl will Fördermittel anzapfen

Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
29. Oktober 2020

Für den Umbau des Zollhof-Areals hofft die Stadt Kehl auf Zuschüsse vom Bund. ©Stadt Kehl

Für den Umbau des Zollhof-Areals wird die Stadt Kehl Zuschüsse aus dem Städtebau-Investitionsprogramm des Bundes beantragen. Dies hat der Gemeinderat jetzt beschlossen.

Über das „Bundesprogramm zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus“ stellt das Bundesinnenministerium Mittel für national und international wahrnehmbare, größere Städtebauprojekte mit deutlichen Impulsen für die jeweilige Stadt oder Region bereit. Diese sollen sich durch einen besonderen Qualitätsanspruch hinsichtlich des städtebaulichen Ansatzes, der baukulturellen Aspekte und der Beteiligungsprozesse auszeichnen, einen Beitrag zur Realisierung der baupolitischen Ziele des Bundes leisten und Innovationspotenzial haben. 

Öffentlicher Stadtraum

Die Entwicklung des Zollhof-Areals als Bestandteil des „neuen Rheinufers Kehl“ biete sich hierfür aus mehreren Gründen an, so die Stadtverwaltung in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Es handele sich um die Wiedernutzung einer Fläche in zentraler Lage, die deutliche Impulse für die städtebauliche Entwicklung  in  Kehl  insgesamt setzen könne; es definiere den Stadteingang  nach Kehl und soll grenzübergreifend, abgestimmt mit dem ehemaligen Zollhof auf Straßburger Seite, städtebaulich so entwickelt werden, dass sich  die Nutzung und Gestaltung auf beiden Uferseiten ergänzen; und es sollen  attraktive öffentliche Stadträume geschaffen werden, sodass sich der öffentliche Raum zum Rhein und zum Nachbarland  Frankreich hin öffnet. 

- Anzeige -

Ausschreibung und Realisierung der Vorhaben seien fachlich sehr komplex, zeit- und kostenaufwendig, heißt es weiter. Eine überdurchschnittlich hohe finanzielle Unterstützung  des Projekts könne daher zu einer gezielten Umsetzung  beitragen. 

Entscheidung im Februar

Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgt im Februar. Anschließend wären ein Zuwendungsantrag mit Ausgaben- und Finanzierungsplan, Ablauf- und Zeitplan und ein Nachweis (in Form eines Ratsbeschlusses) über die finanzielle Eigenbeteiligung der Stadt einzureichen. Sollte der Antrag Erfolg haben, könnte die Stadt mit einem Zuschuss in Höhe von rund 66 Prozent der förderfähigen Ausgaben rechnen. 

Weitere Artikel aus der Kategorie: Kehl

vor 44 Minuten
Das etwas andere Weihnachtsfest (4)
Noch 20 Tage sind es bis Heiligabend. In diesen Tagen ist vieles anders, nicht nur, aber vor allem wegen der Corona-Pandemie. Die Kehler Zeitung hat sich bei den Menschen in der Region umgehört, wie in diesem Jahr die Planungen trotz aller Schwierigkeiten für die Weihnachtsfeiertage  aussehen....
vor 9 Stunden
Serie: Kehls Handel im Wandel (3)
In der Geschichte des Kehler Einzelhandels erfahren Sie in der dritten Folge, warum alle Städte in Deutschland nach dem Waffenstillstand in Europa, am 8. Mai 1945, wieder aufbauen durften. Nur nicht Kehl.
vor 9 Stunden
Kehl
„Wir haben ein erfolgreiches Jahr hinter uns“, bilanziert Kehls Beigeordneter Thomas Wuttke im Gespräch mit dem Arbeitskreis Radverkehr. Zudem ergänzt er: „Wir haben noch nicht alles geschafft, aber sehr vieles.“
vor 12 Stunden
Willstätt - Legelshurst
Das Thema „Lebensmittel-Nahversorgung“ in Legelshurst scheint gelöst. Ein Discounter will dort neu bauen. Was wird aus dem alten „Nah und gut“-Markt?
vor 15 Stunden
Kehl
Digitalisierung und Corona: Wirtschaftsförderin Fiona Härtel besucht Kehler Unternehmen RMA Rheinau und Spedition Papp.
vor 18 Stunden
Interview: "Keine Garantie, dass die Krankheit einen guten Verlauf nimmt"
Die Praxis der Bodersweierer Internistin Claudia Lasch ist eine der drei Corona-Schwerpunktpraxen in Kehl. Im Interview erzählt sie, wie sie die Pandemie erlebt und was sie über Verweigerer der Corona-Regeln denkt.
vor 21 Stunden
Willstätt
In diesem Jahr fand am Samstag wegen des Corona-Lockdowns kein Adventsmarkt in Willstätt statt. Dennoch müssen die Kinder der Gemeinde nicht auf den Nikolaus verzichten. 
03.12.2020
Das etwas andere Weihnachtsfest (3)
Noch 21 Tage sind es bis Heiligabend. In diesen Tagen ist vieles anders, nicht nur, aber vor allem wegen der Corona-Pandemie. Die Kehler Zeitung hat sich bei den Menschen in der Region umgehört, wie in diesem Jahr die Planungen trotz aller Schwierigkeiten für die Weihnachtsfeiertage  aussehen....
02.12.2020
Winterdienst
33 Mitarbeitende und zwölf Räumfahrzeuge sorgen in den Wintermonaten dafür, dass der Verkehr trotz Schnee und Eis ungehindert rollen kann.
02.12.2020
Bürgerbeteiligung
Seit anderthalb Jahren wird an einer App getüftelt, die rund um den öffentlichen Nahverkehr Mehrwert bietet, zum Beispiel den Ticketkauf per Handy oder die Wegeplanung.
02.12.2020
Das etwas andere Weihnachtsfest (2)
Noch 23 Tage bis Weihnachten. In diesem Jahr ist vieles anders, nicht nur, aber vor allem wegen der Corona-Pandemie. Die Kehler Zeitung hat sich bei den Menschen in der Region umgehört, wie in diesem Jahr die Planungen für Weihnachten aussehen.  Heute: Lea Kabis (18) aus Neumühl.
02.12.2020
"Erklär-Broschüren" beim Skulpturenpark
Nach fast fünfzig Jahren wurde eine Idee von Fritz Vogt und Herbert Hellmuth vollendet. Damals entstand bei den Freunden der Gedanke, etwas zu schaffen, das an die Geschichte Neumühls erinnert.