Gutach

2017 wird »Gutacher Gesundheitsjahr«

16. November 2016
&copy Claudia Ramsteiner

Gutach hat im nächsten Jahr wieder einen vollen Terminkalender. Und viele Veranstaltungen drehen sich um das Thema »Gesundheit«. Bürgermeister Siegfried Eckert rief deshalb das Jahr 2017 zum »Gesundheitsjahr« und Gutach zur »Gesundheitsregion« aus.
 

Gutach verzichtet im kommenden Jahr ausdrücklich auf eine große, überregionale Veranstaltung, um die Ressourcen der Vereine etwas zu schonen. Diese haben, wenn man sich ihren Terminkalender anschaut, auch ohnehin genug zu tun. Viele Veranstaltungen stehen unter dem Thema »Gesundheit«. 
Die Palette reicht von Gesundheitsvorträgen bei den Landfrauen über die vielen Bewegungsangebote des TuS-Gutach und des Radsportvereins bis zu einem Gesundheits-Wanderwochenende des Schwarzwaldvereins am 23./24. September und werden gekrönt von zwei Gesundheitswochen – je eine im Frühjahr und im Herbst – der Praxis Kurt Mosetter, Zentrum für interdisziplinäre Therapien.

Gutach trifft...

Bürgermeister Siegfried Eckert will damit das Thema »Gesundheitsregion Gutach« besetzen und auch die »Dharmazuflicht Schwarzwald«, das kleine buddhistische Kloster im Wonnenbach, mit einbeziehen.
Die Gemeinde initiiert außerdem eine kleine Serie »Gutach trifft . . .« mit Gesprächsabenden jeweils donnerstags mit der Land- und Forstwirtschaft am 2. Februar, der Industrie am 27. Juli sowie Tourismus und Gastronomie am 21. September.

Manfred Aberle, Vorsitzender des Akkordeonorchesters, sprach die altersschwachen Podeste an, die damals aus Kostengründen von der alten Festhalle übernommen wurden und die vor allem von den musiktreibenden Vereine für die Konzerte gebraucht werden. Da sei es an der Zeit, mal »etwas Vernünftigeres« anzuschaffen. Außerdem gebe es die Möglichkeit, dass die Vereinsgemeinschaft zwei der Bartresen, die die Trachtenkapelle für ihr Jubiläum angefertigt hat, übernimmt. Es wäre aber abzuklären, wo die in der Festhalle untergebracht werden können.

Bürgermeister Siegfried Eckert sagte zu, die Anschaffung neuer Podeste in die Haushaltsberatungen aufzunehmen und einen Ortstermin mit den interessierten Vereine in der Festhalle zu organisieren. Er dankte allen Vereinsvertretern für ihr ehrenamtliches Engagement und für die gute Atmosphäre innerhalb der Vereinsgemeinschaft.

Intakte Gemeinschaft

Die wird auch dazu beitragen, dass die Landfrauen am 1. April ihr 25-Jähriges ausgiebig mitfeiern können. »Dafür lege ich meine Hand ins Feuer« beantwortete Vereinssprecher Werner Hillmann die Bitte der Landfrauen um Unterstützung.

So etwas wie die Geburtsstunde der Vereinsgemeinschaft war es wohl 1982, als sich mit der Trachtenkapelle, den Jagdhornbläsern, dem Schwarzwaldverein und der Feuerwehr erstmals vier Vereine zusammentaten, um für ihre Feste einen Toilettenwagen zu kaufen. Werner Hillmann will Hans Lehmann, der diesen fast 35 Jahre betreut hat, ein Präsent überreichen. Ein weiteres gab er Erna Wälde mit, deren Mann Heinz die Kasse führt. Martin Vogt vom Schwarzwaldverein »exorbitant viel Zeit reingesteckt«, um den Toilettenwagen für alle wieder gut in Schuss zu bringen. 
Pfarrer Mirko Diepen sprach die Termine der Kirchengemeinde an (siehe Bericht links).

Autor:
Claudia Ramsteiner

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