Hausach

50 Jahre Einsatz für die Hausacher Senioren

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03. Dezember 2019

(Bild 1/3) Heinerike Anderwald gab einen Abriss über die 50-jährige Geschichte des Ökumenischen Altenwerks. ©Claudia Ramsteiner

Das Ökumenische Altenwerk feierte am Sonntag nicht nur den Beginn des Advents wie in jedem Jahr, sondern gleichzeitig auch das 50-jährige Bestehen des Altenwerks, das 1969 zunächst katholisch begann und vier Jahre später ökumenisch wurde.

„Alt ist, wer sich isoliert und sich für nichts mehr interessiert“, zitierte Heinerike Anderwald in ihrer Begrüßung zum Seniorenkaffee am ersten Adventssonntag den ehemaligen Leiter des Ökumenischen Altenwerks Hans Hörtz. Und ein Blick in den vollen Saal des Pfarrheims zeigte: Frauen sind offenbar besser darin, bis ins hohe Alter zu „netzwerken“. 

Heinerike Anderwald gab einen Rückblick auf die 50 Jahre Altenwerk (siehe „Stichwort“). Bis heute gebe es ein attraktives Sommer- und Winterprogramm. Sie verwies auch auf die Gymnastikstunden jeden Dienstag um 15 Uhr im Pfarrheim, und sobald das Kinzigtalbad fertig sei, werde es auch wieder Wassergymnastik geben. Sie alle hätten Freude an dieser Arbeit, der neulich verliehene Ehrenamtspreis der Sparkasse Haslach/Zell habe sie zusätzlich darin bestärkt.

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„Adventliche Menschen“

Die Pfarrer Dominik Wille und Christoph Nobs gratulierten zum Jubiläum. „Adventliche Menschen“ seien Menschen, die nicht nur warten, sondern handeln: „Seit 50 Jahren stehen hinter dem Altenwerk solche Menschen“, wünschte Christoph Nobs: „Bleibt adventliche Menschen, die in dieser Zeit gemeinsam etwas vorwärts bringen wollen.“

Bürgermeister Wolfgang Hermann berichtete von den aktuellen Veränderungen in der Stadt und lobte: „Das Ökumenische Altenwerk sorgt für Zusammenhalt“. 
Mit witzigen Kinderliedern unterhielt der Kinderchor „Astragalos“ unter Leitung von Michaela Grosse. Liedermacherin Cindy Blum gestaltete den besinnlichen Teil. 

Stichwort

Namen und Zahlen

◼ 1969 Gründung eines katholischen Arbeitskreises unter Leitung von Joachim Segiet. Erster Ausflug zum Kloster Wittichen.
◼ 1973 Arbeitskreis wird ökumenisch, Franz Huber wird Vorsitzender.
◼ 1977 Emma Kleiser steigt ein und leitet das Altenwerk 30 Jahre lang.
◼ 1984 kommen Anna Ukat, Franz Armbruster, Marianne Rauber, Ute Disselhoff und Elfriede Serve hinzu. Es werden auch Gymnastik und Wassergymnastik angeboten. 
◼ 1988 erste Seniorenfreizeit auf der Kronburg bei Landeck.
◼ 2007 bis 2017 leitet Hans Hörtz das Altenwerk mit Heinerike Anderwald, Irmgard Hahn, Rolf Holderer, Christa Martin.
◼ 2017 Heinerike Anderwald, Rolf Holderer, Christa Martin und Renate Schneider übernehmen die Leitung gemeinsam.

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