Mühlenbach

Acht Ukrainer bereits in Mühlenbach

Christine Aberle
Lesezeit 3 Minuten
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01. Oktober 2022
Auf diesem Parkplatz beim „Zähringer Hof“ soll die E-Ladesäule stehen.

Auf diesem Parkplatz beim „Zähringer Hof“ soll die E-Ladesäule stehen. ©Aberle, Christine

Flüchtlingszuweisungen, eine erste E-Ladestation und Vorgaben Grabplatzeinfassungen waren Themen am Mittwochabend im Mühlenbacher Gemeinderat.

Bürgermeisterin Helga Wössner informierte in der Gemeinderatsitzung im Mühlenbacher Rathaus über die aktuelle Zuweisung von Flüchtlingen.
Das Landratsamt verweist auf dramatisch gestiegene Flüchtlingszahlen aus der Ukraine und die übervollen Erstaufnahmeeinrichtungen, heißt es in der Sitzungsvorlage. Mühlenbach ist verpflichtet bis Ende des Jahres sieben ukrainische Flüchtlinge und drei Flüchtlinge aus anderen Ländern aufzunehmen.

In der Gemeinde wohnen bereits acht ukrainische Flüchtlinge, diese werden auf die Quote angerechnet. Helga Wössner erläuterte, dass es gut liefe mit den Geflüchteten, der kulturelle Unterschied sei nicht gegeben, was es vereinfache. Die Sprachbarriere sei das größte Problem. Dankbar zeigte sie sich für eine in Mühlenbach lebende Frau aus Georgien, die russisch spreche und immer mal übersetze.

Erste E-Ladestation

Beschlossen wurde zudem, dass Mühlenbach eine E-Ladestation auf dem Parkplatz im Büchern neben dem Anwesen „Zähringer Hof“ bekommt. „Es wird nicht die letzte E-Ladesäule sein“, meinte die Bürgermeisterin. Der Zuwendungsbescheid des Bundes kam im März mit einer Kostenzusage von 9237 Euro. Die Maßnahme muss bis Ende des Jahres umgesetzt sein.

Bei der Ladestation vom E-Werk Mittelbaden handelt es sich um eine Standladestation mit zwei Ladepunkten und einer Leistung bis zu 22 kW. Die Inbetriebnahme, Beschilderung und Bodenmarkierung sind inklusiv. Das Angebot lag zwar 500 Euro über dem Angebot von Badenova, dort wird aber nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet. Das war den Räten in heutiger Zeit zu ungewiss und das E-Werk erhielt den Zuschlag.

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Die Gesamtsumme beträgt knapp 15.000 Euro. Michaela Paulat (CDU) wollte wissen, wie es mit Vandalismus aussehe, schließlich gehe die Säule mit der Fertigstellung in den Besitz der Gemeinde über. Hauptamtsleiter Christian Hofstetter berichtete, dass er ein Angebot der BGV angefordert habe, um die Säule eventuell zu versichern. Es läge aber noch nicht vor.

Vorgaben auf Friedhof

Aus nicht öffentlicher Sitzung wurde über die Beschaffenheit der Grabplatzeinfassungen nun öffentlich informiert. Der Rat hat bereits im Juni beschlossen, dass Einfassungen bei neu zu erstellenden Gräbern gleich ausgestaltet werden sollen, um ein einheitliches Bild auf dem Friedhof zu erreichen. Die grauen Trittplatten sind im Bauhof hinterlegt und werden auf Beton verbaut, was der Bauhof oder ein externer Anbieter erledigen kann.

Der Bauhof erstellt zukünftig bei Wiesengräbern die Stellkante zwischen Weg und Grab. Diese kann bei einer Bestattung herausgenommen und wieder eingesetzt werden. Die Gebühren für diesen Vorgang müssen noch ermittelt werden.

Bei schon bestehenden Urnengräbern im alten Teil wurde festgestellt, dass Einfassungen von Gräbern fehlen. Um eine gute Lösung zu finden, wird die Verwaltung auf die Berechtigten zugehen.

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