Schiltach

„Adonia“-Musical mit zwei Lokalmatadorinnen begeistert in Schiltach

Martina Baumgartner
Lesezeit 2 Minuten
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25. April 2022
Mit dem Lied „Unser Land“ gehen die von „Adonia“ inszenierten Musicals zu Ende und hinterlassen jedes Mal ein bewegtes Publikum und inspirierte Teilnehmer.

Mit dem Lied „Unser Land“ gehen die von „Adonia“ inszenierten Musicals zu Ende und hinterlassen jedes Mal ein bewegtes Publikum und inspirierte Teilnehmer. ©Martina Baumgartner

Mit dem „Musical 77 – Wie Gott mir, so ich dir“ gastierte am Freitag zum Abschluss seiner Tour ein 73 Teilnehmer starker „Adonia“-Projektchor in Schiltach und hinterließ begeisterte Zuschauer.

„Der Schlüssel zur Freiheit ist Vergebung“, lautete die Erkenntnis, die die „Adonia“-Teens dem Publikum am Freitag in der Schiltacher Friedrich-Grohe-Halle singend und spielend entgegenschmetterten. Die Zuschauer belohnten die jungen Sänger zwischen zwölf und 19 Jahren mit minutenlangem Applaus.

Es war die letzte von insgesamt vier Aufführungen in Balingen, Weingarten, Hechingen und Schiltach. Dort endete die kleine Tour des Projektchors.Die insgesamt 61 Sänger mit ihren zwölf Betreuern hatten eine bewegte Woche hinter sich: Am Sonntag vergangener Woche sahen sie sich in dieser Zusammensetzung das erste Mal beim Probencamp in Oppenau. Bis dahin hatten die Jugendlichen die 14 Stücke jeder zuhause und für sich allein geübt. Nur die Darsteller der Hauptrollen wussten um ihre Besetzung. Alle anderen Rollen, Soli und Tanzeinlagen wurden beim Probencamp verteilt.

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„Die Band sah sich dann auch zum ersten Mal“, erklärte Julia Breuer, die seit 2016 immer wieder die Gesamtleitung von Probencamps übernimmt – ehrenamtlich in ihrer Freizeit, wie alle anderen Teammitglieder. Sie kam selbst über die Teilnahme an einem Musical zu „Adonia“. Es sei ihr wichtig, die Talente und Fähigkeiten der Jugendlichen zu fördern und sie positiv zu prägen. „Eigentlich noch wichtiger als das Musical sind mir die Begegnungen, von Jesus zu erzählen und den Teens den Glauben näher zu bringen – Mut zu machen.“

Am Mittwoch startete die Tour zu „Musical 77 – Wie Gott mir, so ich dir“. Die Geschichte des Djamal und seiner habgierigen Frau Shanila, die sich Millionen von Rupien vom reichen Maharadscha liehen, um in Saus und Braus zu leben. und nicht zurückzahlen konnten, sollte zeigen, dass Geld nicht alles ist.
Die gemeinsame Arbeit und Zeit hatte die Akteure geprägt. Das war den strahlenden Gesichtern auf der Bühne anzumerken. Ihr Spaß an der Sache inspirierte auch das Publikum.

INFO: „Musical 77“ kommt am Freitag, 10. Juni, um 19.30 Uhr, in die Gutacher Festhalle.

Stichwort

Heimspiel sorgt für Aufregung

Unter den 61 Sängern waren auch zwei aus Schiltach auf der Bühne: Lara Bühler und Pia Langen­ecker. Die beiden 13-Jährigen waren zuvor bereits bei „Adonia“-Juniorcamps dabei. Diesmal sangen sie im Chor die zweite Stimme und übernahmen Mitverantwortung für die Requisiten. Im Schiltacher Publikum saßen auch ihre Familien, Freunde und Verwandten, was für etwas mehr Lampenfieber als bei den anderen drei Auftritten der Tour sorgte.

Doch beide erledigten ihren Part auf der Bühne mit Bravour. Pia Langenecker sang sogar eines der ersten Soli der Aufführung. Besonders wichtig war ihnen die Botschaft des „Musical 77“: „Geld ist eben nicht alles, was zählt“, sagen sie.

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