Das Offenburger Tageblatt gratuliert

AIbert König feiert seinen 80. Geburtstag

Autor: 
Franz Schmid
Lesezeit 3 Minuten
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24. September 2018

Albert König wird heute 80 Jahre alt. ©Franz Schmid

Albert König feiert heute, Montag, in Bad Rippoldsau seinen 80. Geburtstag. Der aus dem Hochschwarzwald gebürtige Jubilar war nicht nur ausgefüllt mit Arbeit und Fürsorge für seine Familie, sondern kümmerte sich um viele Belange in der Bad Rippoldsauer Kirchengemeinde, im Kirchenchor, wie auch in den Ortsvereinen und Gemeinschaften.

Geboren wurde Albert König am 24. September 1938 in Breitnau, wo er nach der Schule den Elektrikerberuf erlernte. Er legte mit 25 Jahren in Freiburg die Elektroinstallateur-Meisterprüfung ab. Das Obere Wolftal lernte er Mitte der 1960er-Jahre kennen, schloss im Juni 1967 mit Erika Schmid die Ehe und fand im städtischen E-Werk in Freudenstadt 1967 eine Anstellung als Elektromeister. In den 35 Dienstjahren wurde er aufgrund seines Könnens und seiner Zuverlässigkeit zum stellvertretenden Werksleiter befördert.

Viele Jahre Mitglied des Pfarrgemeinderats

1984 hat der Jubilar zusammen mit seiner Ehefrau in der Absbachstraße ein Wohnhaus erbaut, um Platz für die fünf Kinder zu haben. Nach der Hochzeit wurde der Jubilar, wie auch seine Frau, Mitglied im katholischen Kirchenchor, und 1969 kandidierte er für den Bad Rippoldsauer Stiftungs- und Pfarrgemeinderat – während 31 Jahren war er ununterbrochen dessen Vorsitzender und auch fünf Jahre im Pfarrvorstands-Team.

Freizeit für die Pfarrei eingesetzt

In dieser Zeit standen viele bauliche Aufgaben, wie die Kirchenrenovation mit Einbau einer neuen Orgel, der Neubau des kirchlichen Kindergartens sowie der Umbau des Pfarrhauses Kniebis als Mietwohnung, an. Von 1969 bis 2005 trug König auch Verantwortung im Stiftungsrat, und der Kirchenfondswald forderte vom Pfarrgemeinderatsvorsitzenden einen zusätzlichen Zeitaufwand. Albert König opferte 36 Jahre lang einen Großteil seiner Freizeit für Kirche und Pfarrei.

Wenn man alleine die 230 Sitzungen, an denen er als Pfarrgemeinde- und Stiftungsrat teilnahm, in Stunden umrechnet, würde dies einen Zeitaufwand von mehr als einem Jahr ergeben.  Und wenn es kleine Probleme an der Kirchenuhr, am Glockengeläut, Heizung von Kirche und Pfarrhaus, oder an einem Kirchenstrahler gab, war er immer zur Stelle. Auch hat er den Wortgottesdienstfeier-Kurs absolviert, und wenn Gottesdienste ausgefallen sind, war er bereit, einen Wortgottesdienst zu halten. Außerdem war er viele Jahrzehnte als Lektor und Kommunionhelfer in der Kirche nicht mehr wegzudenken.

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Dem Kirchenchor treuer Tenorsänger

Dem katholischen Kirchenchor hält er seit 1967 als Tenorsänger die Treuer. Außerdem war er von 1974 bis 1981 Stellvertretender Vorsitzender und leitete während 16 Jahren, bis 1996, die Chorgemeinschaft als Vorsitzender. In guter Erinnerung in der Chorgemeinschaft sind die mehrtägigen Jahresausflüge nach Thüringen, Berlin, wie auch die Romfahrt mit Papstaudienz, wo der Kirchenchor das »Jubilate Deo« im Petersdom sang und Papst Johannes Paul II einigen Chormitgliedern die Hand schüttelte.

Goldener Meisterbrief

2016 wurde dem Jubilar von der Handwerkskammer Reutlingen der goldene Meisterbrief als Elektroinstallateur ausgehändigt. Als er ins Rentenalter eintrat, nahm er sich die Zeit, und nahm mit seiner Frau an den Wanderungen des Freudenstädter Alpenvereins teil.

In vielen Vereinen ist der Jubilar unterstützendes Mitglied. Außerdem gehört er seit mehr als 60 Jahren dem Koplingsverein Schapbach-Bad Rippoldsau an, war einige Jahre Leiter des örtlichen Bildungswerks und ist Mitglied der CDU-Ortsgruppe Bad Rippoldsau-Schapbach.

Albert König feiert heute im Kreise seiner Familie den runden Geburtstag. Neben den fünf Kinder sowie den Schwiegerkindern, gratulieren auch sieben Enkelkinder ihrem Opa.

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