Ausgleichstock / Bad Ripppoldsau-Schapbach

Bei unter 60 Prozent wird's nichts mir Freibadsanierung

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16. Mai 2019
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»Die Rutsche ist auch schon am Ende ihrer Lebensdauer angelangt«, beschrieb der Bäder-Experte Rolf Linsenmeier aus Freiburg am Montag. ©Anna Teresa Agüera

Rolf Linsenmeier vom Ingenieurbüro Aqua-Technik aus Freiburg informierte am Montagabend im Bad Rippolds­auer Kurhaus über den aktuellen Stand der Planungen in Sachen Freibadsanierung. Im Gepäck hatte er aktuelle Pläne, die Kostenkalkulation von rund 2,6 Millionen Euro (inklusive Mehrwertsteuer) und Fotos.

»Ich komme in viele Schwimmbäder. Das ist der Höhepunkt, was den Zustand des Beckens angeht«, spielte Rolf Linsenmeier vom Ingenieurbüro Aqua-Technik aus Freiburg auf den 80 Jahre alten Beton an, der immer wieder geflickt und überstrichen werden musste. Er ist seit der Einweihung des Bads 1939 immer noch derselbe. 

Die aktuelle Planung beinhaltet unter anderem ein großes Edelstahlbecken, das sich mit einer Länge von 33 Metern von der jetzigen Form des Beckens kaum verändert. Das Planschbecken soll erst mal so bleiben – da sei der Bedarf nicht so notwendig wie beim Mehrzweckbecken. Die Technik wird komplett erneuert und über die ein oder andere Attraktion im neuen Schwimmbad müsse man noch sprechen. 

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Entscheidung im Juli

Doch ob die Arbeiten tatsächlich beginnen können, hängt von der Förderung ab. Mitte Juli entscheidet sich, wie hoch eine Förderung aus dem Ausgleichstock ausfällt. »Bei unter 60 Prozent wird eine Umsetzung nicht möglich sein«, betonte Bürgermeister Bernhard Waidele am Montag. 

In der aktuellen Haushaltsplanung sind 80 Prozent Förderung aus dem Ausgleichstock einkalkuliert (wir berichteten). Am 20. Mai steht ein Termin im Regierungspräsidium an. Bekommt die Gemeinde die ersehnte Förderung, kann nach erfolgtem Beschluss im Gemeinderat im Herbst mit der Sanierung der Sanitäranlagen gestartet werden. Im nächsten Jahr müsste dann eine Saison noch im alten Becken geplanscht werden, ehe Anfang September, direkt nach Saisonende, mit dem Abbruch begonnen werden könnte – »sodass wir die Saison 2021 mit neuem Becken und neuer Technik starten könnten«, so Waidele. 

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