Gutach

Bettina Breithaupt ist die neue Vorsitzende der Landfrauen

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18. Oktober 2020

Die bisherige Vorsitzende Bärbel Wöhrle (Dritte von rechts) und ihre bisherige Stellvertreterin Bettina Breithaupt (Vierte von links) tauschten die Ämter. Von links Sabine Mai-Bizenberger, Tina Moser, Erika Lehmann, Angelika Moser, Brigitte Hippler, Ellen Neisse-Scharff und Christine Haas (verabschiedet). ©Petra Epting

Bärbel Wöhrle übergibt nach zwölf Jahren den Vorsitz bei den Gutacher Landfrauen an 
Bettina Breithaupt. Neue Vorsitzende äußert Herzenswunsch.

Nach zwölf Jahren im Amt lieferte Bärbel Wöhrle, Vorsitzende der Gutacher Landfrauen, ihren letzten Jahresbericht bei der Hauptversammlung am Freitagabend in der Festhalle. Doch es dürfte in einem „der wichtigsten Gutachter Vereine“, wie es Bürgermeister Siegfried Eckert ausdrückte, ähnlich erfolgreich weitergehen. Bärbel Wöhrle bleibt dem Vorstandsteam erhalten und tritt ins zweite Glied. Ihre bisherige Stellvertreterin Bettina Breithaupt wird die Landfrauen künftig führen. Auch sie ist längst ein sehr engagiertes Mitglied. Der gute Zusammenhalt und die Harmonie im Verein war spürbar und beide betonen, dass der Erfolg des Vereins, der jährlich um die 60 Veranstaltungen absolviert, allen zu verdanken ist.

Bärbel Wöhrle und die scheidende Schriftführerin Erika Lehmann, die nach 28 Jahren im Amt ebenfalls auf den Stellvertreterposten als Schriftführerin wechselt, blickten auf ein vielfältiges Angebot, das 2019 und 2020 geboten wurde, bis Corona kam. Bürgermeister Siegfried Eckert freute sich, in „einem außergewöhnlichen Jahr zusammensein zu dürfen“ und hielt einen Rückblick auf die Höhepunkte in der Amtszeit von Bärbel Wöhrle. Sie sei ein Glücksfall gewesen, immer hilfsbereit und verlässlich. Große Veranstaltungen wurden bewirtet und eine Vielzahl an Häppchen gerichtet.

Stehende Ovationen

Das Arbeiten und Wirken der Landfrauen sei unverzichtbar. „Ich habe noch nie eine Absage erhalten“, hob er neben dem Engagement auch das Können hervor. „Sie haben eine Erfolgsgeschichte geschrieben“, betonte er, wie so etwas nur möglich sein könne, wenn an der Spitze jemand wie Bärbel Wöhrle stehe. Sie wurde mit langen, stehenden Ovationen bedacht und gab den Dank umgehend an ihren Vorstand und die Mitglieder zurück. Dabei vergass sie auch viele andere Wegbegleiter nicht, die ihr in all den Jahren zur Seite standen und immer mithalfen. „Landfrauen sind wir alle“, hob sie hervor.

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Auch Sabine und Jürgen Prescher als neue Vereinssprecher blickten bei ihrem Debut auf die vielen Aktivitäten. „Für Sie beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt. Sie dürfen sich nun zurücklehnen und genießen“, gaben sie mit auf den Weg. Elisabeth Harter vom Landfrauenbezirk dankte für „schöne und wertvolle Begegnungen“. Um so ein tolles Vereinsleben zu erhalten, brauche es solch ein Team.

Abschied für Erika Lehmann

Sie leitete die Neuwahlen bei denen Ellen Neisse-Scharff als Kassiererin und Sabine Mai-Bizenberger als Stellvertreterin bestätigt wurden. Tina Moser übernimmt das Amt der Schriftführerin und Beisitzerinnen sind Brigitte Hippler und Angelika Moser. Verabschiedet wurde Christine Haas, die ein Studium beginnt, und der für die digitale Unterstützung gedankt wurde. Elke Jäger wurde in Abwesenheit für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. 

„Zahlreiche Ideen stammen von ihr. Sie war immer eine stützende Hand“, richtete Bärbel Wöhrle persönliche Worte an Erika Lehmann, die sich zu ihrem Abschied ebenso wie Bärbel Wöhrle über Geschenke freuen durfte. Letztere erhielt aus der Hand des Bürgermeisters unter anderem ein Bild mit dem Kirchgang von Hasemann, über das sie sich riesig freute. Bettina Breithaupt dankte in ihrer Antrittsrede für das Vertrauen. Es seien große Fußstapfen, in die sie trete. So weitermachen wie bisher, sei erst einmal ganz gut. In diesen Zeiten erfordere das Vereinsleben eine neue Kommunikation und eine aktuelle Homepage. Außerdem sind ihr die Vorschläge und die Kritik der Mitglieder wichtig. 

Ein „Herzenswunsch“ ist für sie die Wiederbelebung alter traditioneller Gerichte, „die die Jungen nicht mehr lernen“. Dafür brauche es die Unterstützung der älteren Mitglieder. „Bitte meldet eure eigenen Rezepte, dann probieren wir sie aus. Darüber würde ich mich sehr freuen“. 

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