Modul Naturparkschule

Biotoppflege der Oberwolfacher Viertklässler am Gütschkopf

red/ata
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14. Oktober 2019

Lernen und dabei auch selbst Hand anlegen: Förster Markus Schätzle war mit den Oberwolfacher Viertklässlern im Wald unterwegs. ©Gemeinde Oberwolfach

In rund zehn Tagen ist es soweit: Die Wolftalschule wird als Naturparkschule zertifiziert. Die ersten Module liegen schon hinter den Schülern. So waren die Viertklässler zum Beispiel mit Förster Markus Schätzle im Wald, um Rückzugsorte für Auerhühner zu schaffen. 

„Tierisch Wild – ein Tag für das Auerhuhn“: Unter diesem Motto machten sich am Donnerstag die beiden vierten Klassen der Oberwolfacher Wolftalschule zusammen mit Förster Markus Schätzle auf zur Biotoppflege am Gütschkopf. „Die letzte außerschulische Unterrichtseinheit auf dem Weg zur Naturparkschule machte trotz des Regens allen Schülern riesigen Spaß“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung.

Vertrag im April unterzeichnet

Bereits im vergangenen Schuljahr wurden die Weichen hin zur Naturparkschule gestellt. Anfang April unterzeichneten Bürgermeister Matthias Bauernfeind, Schulleiterin Lydia Seiffert und die Umweltpädagogin Manuela Riedling vom Naturpark den Kooperationsvertrag mit dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. »Wir freuen uns sehr auf dieses Projekt, bei dem wir moderne Heimatkunde mit den Kindern machen können«, betonte Seiffert damals (wir berichteten). Inzwischen haben die Schüler schon die ersten Module abgeschlossen. Dabei ging es unter anderem um das Auerhuhn. 

Um dem Auerhuhn am Gütschkopf bessere Lebensgrundlagen zu bieten, wurden von den rund 30 Viertklässlern am Donnerstag Freiflächen geschaffen und Reisig auf große Haufen geschichtet. „Das Auerhuhn braucht im Frühjahr freie Bodenfläche, um sich ernähren zu können und ihre Jungen aufzuziehen“, so Schätzle. 

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Schutz vor Fressfeinden

Während des anfänglichen Regens gab es theoretischen Unterricht unter dem Dach eines Hochsitzes. Danach machten sich die Kinder an die Arbeit: mit Sägen und Handschuhen ausgestattet wurden Äste und kleine Bäume abgesägt. Die Reisighaufen seien wichtig für den Schutz der Hennen mit ihren frischgeschlüpften Küken. Da die Küken mit ihrem 25 Gramm Gewicht sehr klein sind, werden sie laut Schätzle von Fressfeinden in den Haufen kaum gesehen. Außerdem seien Insekten und Bodenlebewesen auf den freien Flächen enorm wichtig für die Ernährung des Vogels.

 

Info: Die Zertifizierung der Wolftalschule als Naturparkschule findet am Freitag, 25. Oktober, im Rahmen eines Schulfests statt. 

Stichwort

Den Wald besser kennenlernen

Die beiden vierten Klassen der Oberwolfacher Wolftalschule waren bereits Ende September mit dem Waldpädagogen und Förster Walter Voß vom Landratsamt Ortenaukreis im Wald unterwegs. Im Frohnbach erkundigten sie die Gegend. Das Modul „Waldfit“ gehört dabei zum neuen Konzept der Schule auf dem Weg zur Naturparkschule und ist das sechste Modul von insgesamt acht. Ziel sei es die Schüler für ihrer Region zu begeistern und die Themen Natur und Kultur nachhaltig im Unterricht zu verankern, beschreibt die Gemeindeverwaltung. 

An mehreren Stationen ging es um die Baumarten allgemein, wie die Fotosynthese funktioniert und warum der Wald so wichtig ist für unseren Wasserkreislauf. Außerdem machten sich die Kinder auf die Suche nach Tierspuren.

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