Kinzigtal

Bundespräsident bedankt sich auch bei Martin Aßmuth

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23. August 2021
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Mitte) nahm sich rund 20 Minuten Zeit, um am diesen Tisch mit den Vertretern von Kommunen zu sprechen. Hier redet er gerade mit Hofstettens Bürgermeister Martin Aßmuth (links).

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Mitte) nahm sich rund 20 Minuten Zeit, um am diesen Tisch mit den Vertretern von Kommunen zu sprechen. Hier redet er gerade mit Hofstettens Bürgermeister Martin Aßmuth (links). ©Brasch, Dominik

Große Ehre für Hofstettens Bürgermeister Martin Aßmuth: Mit weiteren Gästen, die sich in der Corona-Zeit besonders engagiert haben, wurde er am Freitag von Frank-Walter Steinmeier in Berlin empfangen.

Zu einem Dankesfest im Park des Schlosses Bellevue in Berlin waren am Freitag Bürger eingeladen, die sich in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie in besonderer Weise in ihrem Beruf oder im Ehrenamt engagiert haben. Stellvertretend für Millionen weitere Engagierte in Deutschland bedankte sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für den Einsatz bei den Gästen, berichtet Hofstettens Bürgermeister Martin Aßmuth als einer der Gäste auf seiner Facebookseite.

Die Gäste kamen aus unterschiedlichen beruflichen und gesellschaftlichen Bereichen. Eingeladen waren unter anderen Pfleger, Ärzte, Erzieher, Forscher, Lehrer, Auszubildende, Studierende, Friseure, Hebammen, Müllwerker, Bestatter, Einzelhändler und auch Kommunalvertreter. Nach der Begrüßungsansprache gab es Speisen sowie ein Musik- und Unterhaltungsprogramm, unter anderem mit der Neuen Philharmonie, Joy Denalane und der Big Band der Bundeswehr, erzählt Aßmuth.

Netzwerk junger Bürgermeister

Auf Empfehlung des Netzwerks junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister hatte das Bundespräsidialamt drei Kommunalverantwortliche ausgewählt. Daniela Kuzu, Beigeordnete der Stadt Neuruppin (Brandenburg), hat unter anderem in ihrer Stadt mit 200 Engagierten fast 6000 Impfungen über den Impfbus des Kreises organisiert, während Bürgermeister Dominik Brasch aus Bad Soden-Salmünster (Hessen), der selbst an Corona erkrankte, für seine Bürger eine Online-WG ins Leben rief, um während der Pandemie im Gespräch zu bleiben.

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„Ich wurde unter anderem wegen meiner Infos über Social Media eingeladen, hauptsächlich aber, weil ich bis heute als vom DRK ausgebildeter Tester auch als Bürgermeister im Testzentrum ehrenamtlich mit anpacke. Mehr Bürgernähe geht nicht, hieß es beim Fest“, berichtet Aßmuth von diesem „besonderen und in unserer Dorfgeschichte vermutlich einmaligen Privileg“. Sehr gern habe er daher die kurzfristige Reise nach Berlin mit 16 Stunden Bahnfahrt hin und zurück auf sich genommen.

Persönlich mit Steinmeier gesprochen

Auch der Oberbürgermeister von Jena, Thomas Nitzsche, sei dabei gewesen, der als erster „OB mutig eine Maskenpflicht für seine Stadt anordnete, um stark steigende Infektionszahlen einzudämmen“. In diesem Kreis sprach Aßmuth noch persönlich mit dem Bundespräsidenten über die Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden.

In seiner Begrüßungsrede hatte Steinmeier gesagt, dass man angesichts des Virus, der schnellen Ausbreitung, angesichts so vieler Menschen, die sich infiziert haben, so vieler, die schwer erkrankt oder gestorben sind, angesichts von Rückschlägen und Virusmutationen, all der Einschränkungen, Enttäuschungen und Entbehrungen leicht hätte den Mut verlieren können.

„Doch Sie haben angepackt und sich dieser Pandemie entgegengestellt. Sie haben sich nicht entmutigen lassen. Ihr Mut ist ansteckend – das einzige Ansteckungsrisiko, das wir gerne in Kauf nehmen“, lobte der Bundespräsident.

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