Hornberg

Cäcilienchor Niederwasser schaut auf turbulentes Jahr zurück

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15. Januar 2020

Pfarrer Christoph Nobs (links) und die Vorsitzende Irma Kern (rechts) ehrten von links Gerhard Hock (55 Jahre), Maria Simon (10 Jahre), Dorothea Eberhardt (über 25 Jahre Chorleitung eines Cäcilienchores), Ingeborg Duffner (45 Jahre in einem Cäcilienchor, davon 37 Jahre in Niederwasser und 25 Jahre Kassiererin), Martha Dorer (55 Jahre), Margarete Wisser (15 Jahre), Renate Schwer (30 Jahre). ©Rolf Wälde

„Ein turbulentes Chorjahr mit Not- und Unfällen und leider auch mit Abschied nehmen liegt hinter uns“, sagte Irma Kern, Vorsitzende des Cäcilienchors in Niederwasser. Die Sänger versammelten sich am Sonntag im Hornberger „Tannhäuser“. 

„Wie sehr hatten wir uns bei der Maiandacht auf dem Schanzenberg gefreut, dass Klaus zum Singen kommen konnte. Dann am 17. Juli ist unser Bassist Nikolaus Schwer verstorben“, so Irma Kern bei ihrem Rückblick aufs Sängerjahr 2019.

Freude gibt es aber darüber, dass zum Chor Heike Harter, Erika und Gabriele Fleig, Helge Kammerer und Margarete Wisser im Sopran und Theresia Kern, Gisela Kienzler und Rita Rombach im Alt dazukamen. „Schön, dass ihr den Weg in unseren Chor gefunden und euch entschieden habt, dabeizubleiben. Nehmt ihr doch alle zusätzlich einen Anfahrtsweg in Kauf“, so Kern.

Damit hatte der Chor so viel Verstärkung wie noch nie. 

Cäcilien-Sänger hatten vollen Terminplan

Im Zeitraum vom Dezember 2018 bis Ende November 2019  galt es, 68 Termine wahrzunehmen, 55 Proben und 13 Mitwirkungen bei Gottesdiensten, Andachten und Feiern.

Bis auf dreimal immer da waren Melanie Weißer und Reinhard Schwer, bis auf zweimal immer da waren Dorothea Eberhardt, Gisela Kienzler, Martha Dorer und Klaus Grüner und nur einmal fehlte Helge Kammerer.

Die Vorsitzende selbst hatte null Fehlproben. Sie erinnerte, dass man 2018 mit einer Anwesenheit von 87,8 Prozent sehr gut dabei gewesen sei. „Dieses Ergebnis konnten wir nicht halten – kamen mit 87,09 Prozent allerdings sehr nah dran.“

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Viele Jahre Treue zur Chormusik

Eine besondere Ehrung gab es für Chorleiterin Dorothea Eberhardt. Sie startete 1995 als Dirigentin im Cäcilienchor in Hornberg. Da sie davor bereits in Triberg den Kirchenchor dirigierte, kann sie auf eine über 25-jährige Tätigkeit als Dirigentin eines Cäcilienchores zurückschauen. Im Chor in Niederwasser ist sie seit Sommer 2000.

Am Dreikönigstag wurde ihr Wirken im Gottesdienst in Hausach mit der Ehrung durch Pfarrer Christoph Nobs gewürdigt. Mit einer eigens für sie entworfenen Urkunde der römisch-katholischen Kirchengemeinde und einem Geschenk dankte er für die vielen Jahre als musikalische Leiterin eines Cäcilienchores. Außerdem wurde sie durch den Cäcilienverband Freiburg geehrt.

Ortsvorsteher Alexander Hock berichtete, dass sich die Ortsverwaltung sehr über das gute Miteinander der Vereine im Ort freue, und dass der Chor im vergangenen Jahr Zuwachs bekam.

Fülle an musikalischen Gruppierungen 

Pfarrer Christoph Nobs informierte vom runden Tisch, der erstmals in Hausach mit allen kirchenmusikalisch Tätigen stattfand. Er war beeindruckt, „welche Fülle an Gruppierungen sich musikalisch einbringt“ und verteilte eine Übersicht der geplanten musikalischen Gestaltungen.

Außerdem hob er hervor, „dass sowohl der Chor in Hausach, wie auch der in Niederwasser derzeit die Eigenständigkeit aufrechterhalten kann.

Der Cäcilienchor Niederwasser lädt alle ein, die das Singen im Chor erproben möchten, einfach dienstags um 20 Uhr in den Gemeindesaal in Niederwasser zu kommen. 

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