Schiltach

Cello-Ensemble eröffnet Schiltacher "Kultur im Stadtgarten"

Autor: 
red/ata
Lesezeit 3 Minuten
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13. August 2020

(Bild 1/2) Lisa Pokorny (links) und Katrin Banhierl spielen am Freitagabend in Schiltach. ©Veranstalter

In Schiltach startet am Freitagabend die Reihe „Kultur im Stadtgarten“. Den Anfang machen die beiden Cellistinnen Lisa Pokorny und Katrin Banhierl.

Die Stadt Schiltach hat sich dazu entschlossen, die Veranstaltungsreihe „Kultur im Stadtgarten“ unter den Maßgaben der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg stattfinden zu lassen. So gastiert morgen, Freitag, 14. August, ab 19.30 Uhr das „Solina-Cello-Ensemble“ in Schiltach mit dem Programm „Herzklopfen – Classic Rock/Pop“. Der Eintritt ist frei.

„Ein Abend im Zeichen der Zweisamkeit, mit all ihren Variationen. Wer könnte das musikalisch trefflicher verkörpern, als zwei Cellistinnen mit Highlights aus der Klassik, Pop und Rockmusik?“, schreibt Tourismusmanager der Stadt Schiltach, Christian Jäckels, in einer Ankündigung.

„Hört man das Wort ‚Cello‘ schweifen die Gedanken sicherlich zur klassischen Musik, doch geht es mit der Königin der Instrumente auch ganz anders. Der menschlichen Stimme am nächsten, ist der warme, gewinnende Celloklang hinzu ein perfektes Medium, um Pop- und Rock-Songs zu interpretieren.“ Und es wäre nicht das „Solina-Cello-Ensemble“, wenn es nicht noch mehr als anders ginge, denn das zeichne das Ensemble seit Jahren aus. So werden die beiden Musikerinnen unter anderem den „Schwan“ von Camille Saint-Saëns zu zweit auf nur einem Cello spielen. Jäckels verspricht einen „Abend voller Wärme, Brillanz und außergewöhnlichen Momenten.“

Erster Cellounterricht mit neun Jahren

Katrin Banhierl wurde 1982 in Dachau geboren. Mit sechs Jahren durfte sie ihren Cousin zu seinem Cellovorspiel begleiten. Danach stand für sie fest, Cello möchte sie spielen. Im Alter von neun Jahren bekam sie ihren ersten Cellounterricht. Vier Jahre später erhielt sie ein Musikstipendium und begann als Jungstudentin ihr Studium für Violoncello am damaligen Leopold-Mozart-Konservatorium, der späteren Musikhochschule Nürnberg/Augsburg und dem heutigen Leopold-Mozart-Kuratorium, bei Hartmut Tröndle.

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Noch im selben Jahr wurde sie für fünf Jahre Mitglied des Orchesters der Musikhochschule und bestand das Probespiel beim Schwäbischen Jugendsinfonieorchester. Nach ihrem Abitur begann sie bis zu ihrem Abschluss 2008 neben dem Violoncello den Magisterstudiengang „Kunstgeschichte, Neuere und Neueste Geschichte, Bayerische Kirchengeschichte“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2009 ist sie Mitglied des Münchner Kammerorchesters „Die Zarge“. 2012 gründete sie das „Solina-Ensemble“. 

Lisa Pokorny wurde 1967 in Ingolstadt geboren. Schon als Kind liebte sie die Musik. Schließlich, vom Kinderchorleiter entdeckt, durfte sie in der fünften Klasse gleich „die große Violine“, das Violoncello lernen. Ein Jahr vor dem Abi erhielt sie ein Stipendium als Jungstudentin für Violoncello am Leopold-Mozart-Konservatorium Augsburg. 1987 begann sie dort mit dem Vollstudium bei Fred Buck.

Meisterkurse

Nach erfolgreichem Abschluss absolvierte sie ihr Aufbaustudium bei Markus Wagner. Sie besuchte zudem Dirigierkurse an der Bundesakademie in Trossingen, nahm an Meisterkursen von Franz Amann und Esther Nyffenegger teil, wurde Mitglied der „Jungen Philharmonie Esslingen“, im Kammerorchester „Capella delle Corde“ und dem Klaviertrio „Noe“. Seit 2015 ist sie Mitglied des „Solina-Cello-Ensembles“.

Das Konzert ist eingebettet in die Vernissage der Künstlergruppe „Forelle Blau“ aus Schiltach, die ab 18.30 Uhr am Vorland in der Schramberger Straße ihr Projekt „Kunst taucht auf“ (siehe Stichwort II) vorstellt und nach dem Konzert, gegen 22 Uhr, mit einer Lichtskulptur in der Schiltach fortsetzt.
 

Info

Weitere Termine

Die Eheleute Höllstin stellen am Freitag, 21. August ihr neues Buch „Heimatliebe Südwesten“ vor. Und Autorin Helga Harter aus Furtwangen präsentiert am 28. August ihren Roman „Die Lumpenkönigin“. 

Info

Ausstellung "Kunst taucht auf"

Das Schiltach Vorland wird vom 14. bis 31. August zum Schauplatz einer Kunstausstellung. Die Mitglieder der Künstlergruppe „Forelle blau“, Beatrix Beck, Martina Dieterle, Claudia Baumgartner, Karla Kreh, Diet Rahlfs, Klaus Wickersheimer, Paul Armbruster und Otto Schinle haben sich in etwas Neues einfallen lassen, das Projekt „Kunst taucht auf“. Auf der Bachmauer werden großformatige Bilder, montiert. Auf den Rasenflächen werden Skulpturen aufgestellt und über dem Wasser schwebt ein Lichtobjekt. Mit Laserlicht angestrahlt, sendet es eine Botschaft in den Nachthimmel. 

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