Hauptversammlung der Gesamtwehr Steinach

Clemens Neumaier will 2020 als Kommandant aufhören

Autor: 
Gotthard Müller
Lesezeit 3 Minuten
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13. März 2018

Beförderungen (von links): Manuel Schwendemann, Kommmandant Clemens Neumaier, Bürgermeister Nicolai Bischler, Benedikt Meßmer junior, Dominik Himmelsbach und stellvertretender Kommandant Bernhard Obert. ©Gotthard Müller

In der Hauptversammlung der Gesamtwehr der Feuerwehr Steinach im Gerätehaus Steinach wurde von einem arbeitsreichen Jahr mit sehr vielen unterschiedlichen Einsätzen berichtet.

Clemens Neumaier kündigte an, dass er ab 2020 nicht mehr für das Amt als Gesamtkommandant und als Abteilungskommandant zur Verfügung stehe. Nach zehn Jahren Steinacher Abteilungskommandant und nach 15 Jahren als Gesamt- und Ateilungskommandant will er diese Ämter in jüngere Hände geben.  

Der Wohnungsbrand in der Kolpingstraße bezeichnete Neumaier in der Rückschau als Großeinsatz, bei der die gute Zusammenarbeit und der gute Leistungsstand der Wehr überzeugte. Um diesen zu halten, seien Fortbildungen auf Kreis- und Landesebene nötig. 

Erfreuliche Ersatzebschaffungen

Das Jahr der Abteilung Welschensteinach war 2017 geprägt von der Ersatzebschaffung des GW-T. Bei der Abteilung Steisteht jetzt die Ersatzbeschaffung des LF 16 an. 

Als weiteren Höhepunkt bezeichnete Neumaier das Erwerben des Leistungsabzeichen in Gold in Hausach zum ersten Mal mit Kameraden aus beiden Abteilungen. Der Probenbesuche der Gesamtwehr wurde als gut befunden. 

Die Umstellung auf Digitalfunk lasse weite auf sich warten. Vielfältige Dankesworte standen am Ende des Berichts von Kommandant Clemens Neumaier, der sich auch für die gute Zusammenarbeit mit dem örtlichen Roten Kreuz und bei der Gemeinde für die gute Ausstatttung bedankte.

Schriftführer Markus Halter berichtet über die Tätigkeiten der Abteilung Steinach. An Einsätzen waren es elf technische Hilfeleistungen, zwei Großbrände, sechs Kleinbrände und drei Fehlalarme. Zudem gab es jeweils fünf Brandsicherheitsdienste bei Veranstaltungen und Sicherheitsdienste. 

Viel Lob vom Bürgermeister

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Über die Tätigkeit der Abteilung Welschensteinach informrierte Benedikt Meßmer. Es gab sechs Brandeinsätze und sechs technische Hilfeleistungen und sieben sonstige Tätigkeiten 

Manuel Schwendemann, Leiter der Jugendfeuerwehr, berichtete über deren Arbeit (wir haben über deren Hauptversammlung berichtet). Der Mitgliederstand ist derzeit 16 Jungen und ein Mädchen. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 23 Proben und viel Spiel und Spaß. Es gab eine eigene Herbtabschlussübung und an der Herstabschlussübung der Gesamtwehr wurde als »Opfer« teilgenommen.

Tino Joos berichtete über die Steinacher Mannschaftskasse und Markus Maier über die Kassenbewegungen der Abteilung Welschensteinach.

Bürgermeister Nicolai Bischler dankte der Feuerwehr für ihre eindrucksvole Arbeit. Beim Hochwasser am 4./5. Januar habe er sich von der Professionalität, der guten Zusammenarbeit der beiden Abteilungen und dem DRK selbst überzeugen können. Als sehr wertvoll bezeichnete er die Arbeit der Jugendfeuerwehr. Die Verwaltung stehe hinter der Wehr und werde sie nach Kräften unterstützen.

Beförderungen vorgenommen

Jonas Halter wurde aus der Jugendfeuerwehr kommend in den aktiven Feuerwehrdienst in der Abteilung Steinach verpflichtet. Befördert wurden in Abwesenheit vom Feuerwehranwärter zum Feuerwehrmann Jens Wissmann. 

Vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann stiegen Dominik Himmelsbach und Benektik Mathias Meßmer auf, und vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister wurde Manuel Schwendemann  befördert.

Verabschiedet in die Alterswehr der Abteilung Welschensteinach wurden mit viel Lob des Kommandanten die Hauptfeuerwehrmänner Andreas Bächle und Josef Schwendemann (Mühlsbach). 

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  • Eduard Halter seit 70 Jahren bei der Steinacher Feuerwehr

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