Haslach im Kinzigtal
Dossier: 

Corona als große Hürde für Hansjakob-Wanderwoche

Autor: 
Alois Krafczyk
Lesezeit 3 Minuten
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04. Mai 2021
Mit etwas Wehmut denken dieser Tage Martin Lietzau (rechts)als Organisator und Wanderführer und sein Vorgänger Alois Krafczyk zurück an Hansjakob-Wanderwochen vergangener Jahre. 

(Bild 1/2) Mit etwas Wehmut denken dieser Tage Martin Lietzau (rechts) als Organisator und Wanderführer und sein Vorgänger Alois Krafczyk zurück an Hansjakob-Wanderwochen vergangener Jahre.  ©Archivfoto

Ob und wie man dieses Jahr mit Führern auf den Spuren von Heinrich Hansjakob wandern kann, steht noch nicht fest. Möglicherweise wird es heuer ein Notprogramm geben.

Viele Hansjakob- und Wanderfreunde erwarten alljährlich zu dieser Zeit das neue Programm für die Hansjakob-Wanderwoche, doch daraus wird in der sonst gewohnten Weise auch in diesem Jahr wegen Corona wohl kaum etwas werden. Die Hoffnung auf wieder bessere Zeiten und eine Wiederaufnahme der Wanderwoche wird aber nicht aufgegeben. Über ein mögliches „Notprogramm“ soll zu gegebener Zeit entschieden werden. Letztlich spielt die Pandemie die entscheidende Rolle was und wie überhaupt etwas möglich sein wird in diesem Jahr.

Mit etwas Wehmut denken Martin Lietzau als Organisator und Wanderführer der Hansjakob-Wanderwoche und sein Vorgänger Alois Krafczyk zurück an die vergangenen Jahre. Vor Corona waren dabei stets eine Woche lang tagtäglich viele Wanderfreunde aus ganz Deutschland und angrenzenden Gebieten ihnen gefolgt, um auf diesen Touren mehr zu erfahren über die Landschaft, über deren Geschichte und die Lebensgewohnheiten der Menschen in der Region, in der viele Personen Hansjakobscher Erzählungen einst gelebt und ihre Spuren hinterlassen haben. Dabei hatten alle viel Freude bei den Touren.

Bis zu 100 Wanderer

Das Interesse an dieser literarischen Wanderwoche ist noch immer groß, weiß Martin Lietzau. Die literarischen Touren führten dabei unter anderem auf den Mühlstein, zu den Buchhöfen, zu den Höhenhäusern oder nach Wittichen. Zudem standen alle zwei Jahre Tagesfahrten auf dem stets attraktiven Programm. Im vergangenen Jahr musste diese beliebte Veranstaltung bereits auf Grund der Pandemie abgesagt werden und nicht viel besser steht es in diesem Jahr.

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Schon seit Wochen machen sich die beiden erfahrenen Wanderführer und Kenner Hansjakobs um das „Wie und Wann“. Dabei fehlt es ihnen auch im nunmehr 24. Jahr der Wanderwochen-Tradition nicht an Zielen für die Touren, doch das immer noch fast alles beherrschende Virus macht das Planen sehr schwierig. Es ist unmöglich, zum jetzigen Zeitpunkt einen Wanderplan zu erstellen und in den Druck zu bringen.

Dies zumal die Wanderwoche stets Teilnehmer aus der ganzen Republik in die Heimat Hansjakob lockt. Nicht selten sind es zwischen 50 und 100 Teilnehmer − in Zeiten von Kontaktbeschränkungn könnte diese sonst erfreulichen Zahlen ein Problem werden. Und auch der Wanderabschluss in einer Gaststätte wäre ebenfalls heute noch nicht ohne weiteres zu planen.

Programm liegt auf Halde

Angesichts der Tatsache, dass sich augenblicklich noch nichts konkretes für Anfang September vorhersagen lässt, ist man entschlossen, das Programm auf „Halde liegen zu lassen“ und über eine Möglichkeit zum gemeinsamen Wandern später zu entscheiden. Lietzau und Krafczyk machen sich aber nichts vor, dass es auch heuer wohl kaum wie gewohnt ablaufen dürfte. Dennoch sei man auch kurzfristig in der Lage zu reagieren, so die beiden Wanderführer.

Die beiden Initiatoren sind dabei nicht die einzigen, die mit Wehmut an vergangene Wanderjahre denken, auch von zahlreichen Freunden der Wanderwoche gibt es immer wieder Rückfragen und vor allem den Wunsch, es möge bald wieder das gemeinsame Wandern möglich sein in der Heimat Heinrich Hansjakobs.

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