Hofstetten

Dreimärkertreffen im kleinsten Kreis

Autor: 
red/mb
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29. November 2021
Die Bürgermeister  Matthias Litterst (Schuttertal), Martin Aßmuth (Hofstetten) und Rafael Mathis (Biederbach) tauschten sich beim Dreimärkertreffen aus.  

Die Bürgermeister  Matthias Litterst (Schuttertal), Martin Aßmuth (Hofstetten) und Rafael Mathis (Biederbach) tauschten sich beim Dreimärkertreffen aus.   ©Gemeinde Hofstetten

Das Dreimärkertreffen der Gemeinden Schuttertal, Hofstetten und Biederbach wurde coronabedingt im kleinsten Kreis veranstaltet.

Normalerweise treffen sich seit 1994 die Bürgermeister, Hauptamtsleiter und Historiker der Gemeinden Schuttertal, Hofstetten und Biederbach einmal im Jahr zum Austausch am gemeinsamen Grenzstein, dem Dreimärker. Auch die ehemaligen Bürgermeister und Ruheständler sind gern gesehene Gäste beim freundschaftlichen Austausch über die Gemarkungsgrenzen hinweg. Coronabedingt musste das Dreimärker-Treffen in den letzten beiden Jahren leider wiederholt abgesagt werden.
Wie die Gemeinde Hofstetten mitteilte, trafen sich vor einer Woche zumindest die drei amtierenden Bürgermeister Rafael Mathis (Biederbach), Matthias Litterst (Schuttertal) und Hofstettens Bürgermeister Martin Aßmuth zum interkommunalen Austausch im kleinsten Kreis am Dreimärker.

„Gut und wichtig“

Gastgeber war Bürgermeister Mathis aus Biederbach, der über aktuelle Projekte informierte, wie zum Beispiel über die Planungen eines neuen Wohngebiets und das kombinierte Haus aus Kindergarten und Pflegeheim. „Es ist gut und wichtig zu wissen, welche Themen unsere unmittelbaren Nachbarn gerade beschäftigen“, wird Aßmuth in der Pressemitteilung zitiert. „Wir hoffen natürlich, dass die von unseren Vorgängern ins Leben gerufene Tradition im nächsten Jahr wieder in normaler Weise gelebt werden kann“, blickte Mathis nach vorne.

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Litterst freute sich über den Austausch und das gemeinsame Kennenlernen und berichtete über die Starkregenereignisse in Schuttertal, die zu bewältigen waren.
„Grenzen markieren Besitzverhältnisse, müssen aber letztlich kein Hindernis für ein gutes Miteinander darstellen. Ein solches pflegen die Gemeinden seit vielen Jahren, deren Gemarkungsgrenzen sich auf dem Hessenberg treffen“, schreibt die Gemeinde. Bis zur Kreisreform 1973 gehörten Biederbach, Hofstetten und Schuttertal drei verschiedenen Landkreisen an. Auf der Biederbacher Höhe stießen sie aneinander, was durch die Anbringung des Dreimärkersteins wieder sichtbar wurde. 1992 hat man den alten Grenzstein von 1585 wieder aufgespürt und auf Initiative des verstorbenen Hofstetter Altbürgermeisters Franz-Josef Krämer gleich neben den neuen Dreimärkerstein aufgestellt.

1993 wurde er feierlich eingeweiht. Heute trennt er, auf dem Hessenberg in 715 Meter Höhe liegend, die Landkreise Emmendingen und Ortenaukreis sowie die Gemarkungen der drei Gemeinden, weshalb auch die Wappen der fünf Körperschaften auf dem Sandsteinmonument eingemeißelt wurden.

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