Jury tagte online

Ehrenamtspreisträger bleiben noch geheim in Hofstetten

Autor: 
Werner Bauer
Lesezeit 2 Minuten
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18. Januar 2021

Ein Eintrag in das Buch für den Ehrenamtspreis wartet auf die Gewinner. ©Archivfoto: Werner Bauer

Die Gemeinde Hofstetten  vergibt zum zweiten Mal einen Ehrenamtspreis, Die Jury traf sich pandemiebedingt nun online, um über die Vorschläge zu beraten. 

Die Gemeinde Hofstetten hatte erstmals für das Jahr 2019  einen Ehrenamtspreis ausgelobt. Nun soll auch einer für das von Corona geprägte Jahr 2020 vergeben werden. Aus diesem Anlass trafen sich am Donnerstagabend auf Einladung von Bürgermeister Martin Aßmuth, Jessica Matt vom Bürgerbüro und Vereinssprecher Edgar Mäntele, um online auf der Plattform per Zoom-Meeting über die Vergabe der Preise in den verschiedenen Kategorien (siehe Infokasten) zu beraten. 

Einige Vorschläge

Vorschläge gab es einige. Dabei waren sich alle Entscheidungsträger einig, dass alle angemeldeten Personen es verdient gehabt hätten, den Ehrenamtspreis 2020 in Empfang zu nehmen. Zwei Kriterien sind zu beachten: Die Preisträger müssen in Hof­stetten wohnen und die außergewöhnliche Leistung muss im abgelaufenen Jahr erbracht worden sein. Dabei sollen auch Bürger einen Preis bekommen können, die nicht in einem Verein tätig sind.

Ehrenamtler, die sich über viele Jahre, ja sogar Jahrzehnte für einen Verein einsetzen, können und sollen dafür vereinsintern belohnt werden – außer sie haben in dem betreffenden Jahr Außergewöhnliches geleistet. Diese Abgrenzung wurde intensiv besprochen, weil gerade aus den Vereinen verschiedene gute Vorschläge eingingen.

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Mit der Bekanntgabe der Jury-Entscheidung wird es noch ein Weilchen dauern, weil im Hintergrund ein Festakt geplant wird, auf den sich alle Hofstetter unbeschwert freuen sollen dürfen.

Mit Verleihung warten

Vergangenes Jahr hatte Aßmuth bei der Premiere der Ehrenamtsvergabe im Rahmen des Neujahrsempfangs noch mehr als 200 Besucher  begrüßt.  „Braucht man das überhaupt“, stellte der Rathauschef damals als Frage und lieferte dann auch gleich die passende Antwort. „Wie auf dem Fußballplatz gilt auch im Kommunalen das Miteinander. Alleine gewinnt man kein Spiel“. 

In diesem Jahr muss es anders ablaufen, denn ein Neujahrsempfang wird es wegen der Pandemie nicht geben können. Es ist daher seitens der Gemeinde angedacht, mit der Preisverleihung solange – aber natürlich nicht unbegrenzt – zu warten, bis es die Zahlen von Corona zulassen. Der kommende Monat ­Februar könnte da eine hoffentlich gute Rolle spielen.
 

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