Verabschiedung von „Vielgeliebten“

Ehrenteller der Stadt Haslach für Hans-Peter Falk

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05. März 2021
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Ehrenteller der Stadt Haslach: Hans-Peter Falk (rechts) und seine Frau Ruth freuen sich bei der Übergabe durch Bürgermeister Philipp Saar. ©Stadt Haslach

Er war das „Gesicht der Stadtwerke Haslach“: Hans-Peter Falk bekam am Dienstagabend zum Abschied in den Ruhestand viel Lob zu hören und den Ehrenteller der Stadt Haslach überreicht.

Einzig der Rahmen passte wegen Corona am Dienstagabend bei der Verabschiedung von Hans-Peter Falk in der Gemeindehalle nicht ganz zu dessen Verdiensten. Sobald es möglich ist, möchte die Stadt aber alle Ehemaligen, die während der Pandemie verabschiedet wurden, einladen, erklärte Bürgermeister Philipp Saar.

Am Dienstag konnten die Anwesenden aber immerhin schon einmal auf den nun mit viel Lob verabschiedeten kaufmännischen Leiter der Stadtwerke Haslach anstoßen, der 1973 seine Karriere bei der Stadt Haslach als Lehrling gestartet hatte - möglich machten das abgepackte Pakete, die unter anderem ein Sektglas, Sekt und eine Flasche Bier enthielten.

Viel Beifall bei Übergabe

Gekommen waren in die öffentliche Gemeinderatssitzung unter anderem auch einige ehemalige Weggefährten wie etwa Ehrenbürger Heinz Winkler oder auch der ehemalige Stadtbaumeister Roland Wacker. Unter ihren Augen und viel Beifall bekam Falk den Ehrenteller der Stadt Haslach von Saar überreicht. 

Zuvor hielt Saar aber eine Lobrede auf Falk, die für den Hansjakob-Kenner mit Titeln von Werken des Schriftsteller gespickt war. So meinte Saar, dass der Titel von 1909 „Aus dem Leben eines Vielgeliebten“, am besten zu seiner Laudatio auf Falk passte.

In dieser ging der Bürgermeister auf die Laufbahn von Falk ein, der fast sein ganzes Berufsleben bei der Stadt Haslach verbrachte und seit 1989 bei den Stadtwerken in führenden Positionen war (wir haben am Dienstag berichtet).

„Toller Teamplayer“

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„In all den Jahren konnten wir uns auf Ihre herausragenden Fähigkeiten und Ihre Sachkompetenz verlassen. Alle Ihre Verdienste aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen“, lobte Saar . Er hob aber als wichtigsten Prozess den Umbau der Stadtwerke  von einem reinen Energieversorger hin zu einem echten Dienstleister für die Bürger hervor.

In Namen der Stadträte hob Joachim Prinzbach (FWV) hervor, Falk sei ein „toller Teamplayer und eine ausgezeichnete Führungskraft“, die das Unternehmertum m mit der Muttermilch aufgesogen habe. Die Begleitung des Prozesses vom E-Werk zu den heutigen Stadtwerken sei ein großer Verdienst.

Der ehemalige Bürgermeister Heinz Winkler habe einmal gesagt, der Bau sei „mindestens so gelungen wie das Rathaus“, erzählte Prinzbach von diesem großen Lob für das „Gesicht der Stadtwerke“. Zum Schluss seine Rede wünschte er dem Ehepaar Falk: „Bleibt fit und bleibt engagiert“.

Falk lobt Mitarbeiter

Sowohl er als auch Saar hatten in ihren Reden nicht mit Lob für Ruth Falk gespart, die immer hinter ihrem Ehemann gestanden und ihm den Rücken frei gehalten habe. 

Falk selbst hatte zwar sein Manuskript vergessen, aber vielleicht wurde gerade deshalb in seiner Rede deutlich, was ihm beruflich am wichtigsten war: eine gute Zusammenarbeit mit Rat und Stadtverwaltung sowie mit den Mitarbeitern für die er nicht mit Lob sparte. „Man muss lange suchen, wenn man so gute finden möchte“, sagte er.

Falks Nachfolger bei den Stadtwerken ist Benjamin Roth. Die Einarbeitung und der Wissenstransfer durch Falk sei exzellent verlaufen, sagte der Bürgermeister. Er freue sich nun auf die weitere Zusammenarbeit mit dem neuen kaufmännischen Leiter.

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