Kinzigtal

Eindrucksvolle Messe zu Ehren des heiligen Hubertus gefeiert

Autor: 
Regine Maßholder
Lesezeit 2 Minuten
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02. November 2005
ine beeindruckende Hubertusmesse erlebten die vielen Kirchgänger am Sonntag in der Schapbacher Kirche »St. Cyriak«. Nach der Messe beförderte der Ritterorden »Cordon Bleu du Saint Esprit« Bürgermeister Ralf Bernd Herden zum Ordensverwalter von Baden-Württemberg.
Bad Rippoldsau-Schapbach. Seit 1200 Jahren verehren die Jäger den heiligen Hubertus als ihren Schutzpatron. Sein Namenstag, der morgen, Donnerstag, gefeiert wird, wurde am Sonntag mit vielen Gläubigen in der Kirche »St. Cyriak« in Schapbach mit einer festlichen Hubertusmesse begangen. Die liturgische Musik übernahm die Jagdhornbläsergruppe der Jägervereinigung Lahr unter Leitung von Wilhelm Neddermann. Der Altar der Kirche war, wie bei Hubertusmessen üblich, mit viel Grün, dem herbstlichen Gold der Wälder und mit einem Hirschgeweih geschmückt. Beeindruckend und wunderbar klang die Hubertusmesse, von den zehn Bläsern im improvisierten Satz vorgetragen, mit Kyrie, Gloria, Agnus Dei und Chorälen. Die Hubertusmesse ist über 200 Jahre alt und war lange Zeit nur mündlich überliefert worden. Die Klänge der Parforcehörner entwickelten sich in dem hohen Kirchenraum zu weichen und erhabenen Tönen, die unweigerlich unter die Haut gingen. »Die Hubertusmesse mahnt zur Umkehr«, erinnerte Pfarrer Martin Sauer in seiner Predigt an die Legende des heiligen Hubertus, der einst ein besessener Jäger war. Als ihm eines Tages ein Hirsch mit einem leuchtenden Kruzifix zwischen den Geweihstangen erschien, änderte er seine Einstellung und widmete sich fortan leidenschaftlich dem Glauben, der Hege und dem Naturschutz. »Wir sollten nicht nur auf Äußerlichkeiten achten und nicht nur reden, sondern auch handeln«, mahnte der Priester. Nach der Messe beförderte der internationale und humanitäre Ritterorden »Cordon Bleu du Saint Esprit« Bürgermeister Ralf Bernd Erden zum Ordensverwalter von Baden-Württemberg. Als äußeres Zeichen für seine Verdienste bekam der neue Komtur von Ordenskanzler Wolfgang Häkes die Kolane in Silber mit Samtband verliehen, eine Amtskette, die Pfarrer Martin Sauer zuvor gesegnet hatte. Hilfe nach Polen »Sie sind inzwischen ein verdientes Mitglied unseres Ordens«, wandte sich Häkes, der auch stellvertretender Großmeister des 1579 gegründeten Ordens ist, an den Bürgermeister. Herden hat durch allerlei Hilfslieferungen wie einen Rettungswagen, der nach Polen ging, bewiesen, dass er sein Amt gut führen wird, betone der Kanzler. Die Feuerwehr begleitete die Mitglieder des Ordens, die drei Tage lang in Bad Rippoldsau-Schapbach und bei Bürgermeister Ralf Bernd Herden zu Gast waren, im Fackelzug zum Gasthaus »Adler«, wo Herdens Beförderung zum Komtur mit einem gemeinsamen Abendessen gefeiert wurde.

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