Hofstetten

Emma Neumaier aus Hofstetten feierte ihren 95. Geburtstag

Autor: 
Werner Bauer
Lesezeit 2 Minuten
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08. November 2019

Emma Neumaier freute sich über die Glückwünsche von Bürgermeister Martin Aßmuth. ©Werner Bauer

Emma Neumaier vom Lupferhof auf der Breitebene feierte am Sonntag ihren 95. Geburtstag.

Für die Jubilarin, die noch erstaunlich frisch wirkt, war der Tag ein besonderes Erlebnis. 

Sie hatte zu ihrem Ehrentag in der „Liberatsberg-Stube“ in Dörlinbach 110 Gäste eingeladen, darunter ihre sechs Kinder, 19 Enkel, 34 Urenkel, Geschwister, Nachbarn und Freunde. Über die Glückwünsche aus dem Hofstetter Rathaus durch Bürgermeister Martin Aßmuth freute sich die Jubilarin am Mittwochnachmittag bei einem zünftigen Bauernvesper. 

Viel an der frischen Luft

Gern erzählte sie dem Hof­stetter Rathauschef anhand von Alben und Bildern von ihren Kindern und Geschwistern. Zum Bauernvesper gab es auch das gute Brot, eine Spezialität auf dem Lupferhof, das die Jubilarin früher stets selbst backte.

Emma Neumaier genießt ihren Lebensabend im Kreis ihrer Familie, wo sie von ihrem Sohn Erhard und seiner Frau Rosmarie, aber auch von ihren anderen Kindern und Enkel umsorgt wird. Sie ist auch gern an der frischen Luft und läuft oft mit ihrem Rollator einige hundert Meter weit – in dem bergigen Gelände gar nicht mal so einfach und deshalb eine stolze Leistung.  

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An den Veranstaltungen des Altenwerks nimmt sie gern teil, und wenn immer es geht, besucht sie auch sonntags die Kirche. Stets freundlich und immer mit einem Lächeln auf ihren Lippen, so kennt man die Jubilarin in Hofstetten. 

Langweilig wird es nicht

Nachmittags liest sie gerne im Herrgottswinkel oder am Kachelofen ausführlich die Zeitung, was zu einer Lieblingsbeschäftigung geworden ist. Langweilig wird es ihr nicht, dafür sorgen auch die Enkel- und Urenkel, die sie gerne um sich hat.

Geboren und aufgewachsen ist Emma Neumaier auf dem Bernhardenhof. Die Schule besuchte sie, wie fast alle Hofstetter auf der Breitebene, im benachbarten Biederbach. 

Am 2. Juli 1946 feierte die Jubilarin Hochzeit mit Wendelin Neumaier. „Es war damals eine glückliche Zeit“, erinnert sich Emma Neumaier, die ihrem Mann sechs Kinder schenkte. Als Wendelin Neumaier 1968 durch einen Unfall tödlich verletzt wurde, war dies eine sehr harte Prüfung für die ganze Familie.

Doch mit vereinten Kräften wurde dieser Schicksalsschlag überwunden.  Heute führen Armin Neumaier und seine Frau Stefanie den landwirtschaftlichen Betrieb in der dritten Generation weiter, auf dem sich die Jubilarin im Kreis ihrer Familie sehr wohl fühlt und wo sie herzlich umsorgt ihren Lebensabend verbringt. 

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