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Multivisionsvortrag am Samstag in Welschensteinach

Erlebnisreiche Motorradtour in Bildern

Martin Brucker erzählt erstmals über seinen Motorrad-Trip
12. Oktober 2017
&copy Martin Brucker&copy Martin Brucker

Martin Brucker aus Steinach war sechseinhalb Jahre lang mit dem Motorrad auf der ganzen Welt unterwegs und legte dabei 255.067 Kilometer zurück. Am Samstag, 14. Oktober, startet nun seine Vortragsreihe über die abenteuerliche Tour. 

Im März 2010 war Martin Brucker in Welschensteinach zu seiner Motorradtour aufgebrochen und nach 255 067 gefahrenen Kilometer im Oktober 2016 wieder dort angekommen. Dazwischen lagen rund 70 Länder sowie viele schöne und interessante Erlebnisse und etliche Abenteuer, die es zu überstehen galt (wir haben berichtet). Zu erzählen hat der Steinacher daher jede Menge und dies wird er  nun in Multivisionsvorträgen machen.

Los geht es am Samstag, 14. Oktober, um 20 Uhr im Foyer der Allmendhalle in Welschensteinach (Foyer). Ein Ticket kostet zehn Euro. Es ist keine Voranmeldung nötig, aber es gibt nur eine begrenzte Anzahl von rund 120 Sitzplätzen. Weitere Termine, ein kurzes Video und viele weitere Infos gibt es auf seiner Internetseite. Die Präsentation wird laut Brucker in etwa eine Länge von etwa zweimal einer Stunde haben.  

Reise in zwei Teile geliedert

»Die komplette Reise habe ich in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil der Präsentation führt die Reise von Welschensteinach durch Europa, den Norden Afrikas, den mittleren Osten, Tibet und China, Süd-Ost Asien bis nach Australien und Neuseeland von wo mein Moped nach Santiago de Chile verschifft wurde und die Reise der berühmten Ruta 40 bis nach Ushuaia in Argentinien (die südlichste Stadt der Welt) weiter ging«, erklärt der Weltenbummler auf seiner Internetseite.  

In Ushuaia werde der erste Teil der Reise zuende gehen und im Spätjahr 2018 weiter geführt mit Teil zwei.  Im zweiten Teil gehe es um eine »der längsten Heimreisen«, die ihn durch Süd, Mittel- und Nordamerika sowie Russland, Mongolei, die auf »-stans« endenden Staaten und Polen zurück nach Deutschland in sein Heimatdorf führte.

Hilfe von Einheimischen

Meist reiste er allein, traf während seiner Tour aber auch immer wieder auf andere Reisende, die ihn ein Stück begleitet haben. Abseits der üblichen Touristenrouten hatte er auch viel Kontakt zu Einheimischen. »Man muss sich auf die Leute unterwegs verlassen und ihnen auch vertrauen«, so Brucker.

Oft habe er Hilfe erfahren – beispielsweise, wenn es darum ging, mit Motorrad und Gepäck einen Fluss zu überqueren, aber auch was die Reiseroute betraf. »Die Leute haben mich aus Krisenherden herausgehalten«, berichtet er. So sei er während all den Jahren auch nie Opfer eines Verbrechens geworden.  Abenteuer gab es dennoch genug zu überstehen von denen er nun erzählen wird.

Autor:
Lars Reutter

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