Am Schneitbach II

Etwa ab Mitte 2021 kann in Hofstetten gebaut werden

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15. November 2019

Zwölf neue Bauplätze sollen im Gebiet Am Schneitbach II geschaffen werden. ©Archivfoto: Werner Bauer

Voraussichtlich ab Mitte 2021 kann im Hofstetter Neubaugebiet Am Schneitbach II gebaut werden.

Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung in seiner Sitzung am Dienstag, den Erschließungsvertrag mit der Rüdiger Kunst Kommunalkonzept GmbH in Freiburg abzuschließen. Deren Geschäftsführer Frank Edelmann erläuterte den Gemeinderäten das geplante Vorgehen.

Wie berichtet, hatte der Gemeinderat im Oktober beschlossen, das Freiburger Büro mit der Erschließung des Wohngebiets zu beauftragen. War man zunächst von elf möglichen Bauplätzen ausgegangen, so sollen nun tatsächlich zwölf (etwas kleinere) Bauplätze geschaffen werden. 

7300 Quadratmeter Nettobaufläche

Das Bebauungsplanverfahren sei vom dritten Quartal 2019 bis zum zweiten Quartal 2020 vorgesehen. Die Erschließungsarbeiten sollen in der zweiten Jahreshälfte 2020 bis Mitte 2021 erfolgen, sodass mit dem  Hochbau voraussichtlich ab Mitte 2021 begonnen werden kann. Die Nettobaufläche des gesamten Gebiets soll sich auf 7300 Quadratmeter belaufen. 

Es wird für den Grunderwerb von Kosten in Höhe von 100 000 Euro ausgegangen. Hinzu kommen Planungs- und Erschließungskosten in Höhe von bis zu 1,25 Millionen Euro. Aus der Kalkulation ergibt sich für die Bauplätze ein Mindestverkaufspreis in Höhe von 180,82 Euro pro Quadratmeter.

Als Erschließungsträger ist die Rüdiger Kunst Kommunalkonzept GmbH neben der Herstellung der Erschließungsanlagen auch für die Koordinierung, Abwicklung, finanzielle Betreuung sowie die Beauftragung der Bau- und Planungsleistungen verantwortlich.

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Gemeinderäte haben Anregungen

Der Erschließungsträger stellt die Erschließungsanlagen auf eigene Rechnung her. Der Kommune entstehen dabei keine Ausgaben. Nach Abschluss der Maßnahme werden die erstellten Anlagen an die Kommune übergeben, die sie im Weiteren zu betreiben hat. Der Erschließungsvertrag ermöglicht somit die Durchführung, Finanzierung und Abrechnung der Erschließung außerhalb des kommunalen Haushalts.

Für Diskussionen sorgte die Frage, ob der Erschließungsträger das Baugebiet gleich inklusive der Feindecke herstellen soll. Bernhard Kaspar (CDU) gab zu bedenken, dass dies zu Streit führen könne, wenn die Feindecke zu früh aufgebracht werde und es im Verlauf der Bauarbeiten zu Schäden komme. Er sprach sich dafür aus, die Straße erst dann komplett fertig zu stellen, wenn 90 Prozent der Rohbauarbeiten abgeschlossen seien.  

Wilhelm Uhl (CDU) regte an, den Bauherren ein kurzes Zeitfenster für die Bebauung vorzugeben – dann könne die Feindecke gleich mit reingenommen werden. Bürgermeister Martin Aßmuth pflichtete ihm bei – aufgrund der großen Nachfrage gehe er ohnehin davon aus, dass die Plätze möglichst bald bebaut werden sollen.

Kriterien für Vergabe noch offen

In der Frageviertelstunde für die Zuhörer erkundigten sich Bauwillige, wann und nach welchen Kriterien die Bauplätze vergeben werden sollen. „Ich gehe davon aus, dass wir in etwa zwölf Monaten an die Vermarktung gehen“, schilderte Aßmuth. Zur Vergabe gebe es verschiedene EU-rechtliche Vorgaben, sodass der Gemeinderat über das genaue Vorgehen noch beraten müsse. 

Hubert Kinast (CDU) erkundigte sich nach dem Vorhaben, im Oberdorf weitere Bauplätze zu erschließen. Aßmuth erklärte, dass die Grundstückseigentümer zu Gesprächen bereit seien, das Gebiet aber erst in einigen Jahren bebaut werden soll. „Dort könnten zwischen 2023 und 2027 nochmal zehn Bauplätze entstehen“, machte Aßmuth Hoffnung. 

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