Haslach im Kinzigtal

Eugen Oberfell aus Haslach für Treue bei der Voba geehrt

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red/lr
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21. September 2019

Ehrung des Betriebsjubilars der Volksbank (von links): Vorstandsvorsitzender Martin Heinzmann, Tribergs Bürgermeister Gallus Strobel, Elisabeth Oberfell, Vorstand Oliver Broghammer, Jubilar Eugen Oberfell, Vorstand Rainer Engel und Bereichsleiter Matthias Förtsch. ©Volksbank Mittlerer Schwarzwald

Der Haslacher Eugen Oberfell ist seit vier Jahrzehnten bei der Volksbank Mittlerer Schwarzwald. Er hat zwei Fusionen und die Euro-Umstellung 2001 entscheidend mitgestaltet. Nun wurde ihm für die langjährige Treue gedankt.
 

In einer kleinen Feierstunde gratulierten die drei Vorstände der Volksbank Mittlerer Schwarzwald in Anwesenheit von Tribergs Bürgermeister Gallus Strobel ihrem langjährigen Mitarbeiter Eugen Oberfell aus Haslach zum 40-jährigen Betriebsjubiläum. Dabei würdigte Vorstand Rainer Engel die umfangreiche berufliche Vita eines großen Leistungsträgers der Volksbank. 

Eugen Oberfell startete am 1. September 1979 seine Ausbildung bei der damaligen Volksbank Hausach-Haslach, die er im Juni 1981 erfolgreich abschloss und seinen ersten Arbeitsplatz dann gleich im Anschluss im Rechnungswesen seines Ausbildungsbetriebes fand.

Mehrere Fortbildungen

Nur unterbrochen durch die Bundeswehrzeit von Januar 1982 bis September 1983 war er bis August 1989 dort tätig und machte in dieser Zeit mehrere Fortbildungen. 
1991 absolvierte er dann nebenberuflich auch noch erfolgreich den Diplom-Betriebswirt an einer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie.

1989 wechselte er intern vom Rechnungswesen in die Abteilung Organisation, was sich laut Volksbank als eine glückliche und hervorragende Entscheidung herausstellte. Bis heute ist er in diesem Bereich tätig – anfangs mit Schwerpunkt EDV, ab Juni 2017 dann mit Schwerpunkt IT. Viele Jahre war er zusätzlich der »Volksbank-Bau-Chef« schlechthin. 

Fairer Umgang

Viele Umbauten, Neubauten, Renovierungen und Änderungen hat Oberfell begleitet und es gibt kaum einen Handwerker in der Region, der ihn nicht kennt und den er nicht kennt. Erst vor Kurzem hat einer ihn als »einen feinen und kompetenten Kerl« bezeichnet. Offener, ehrlicher und immerzu fairer Umgang wird Eugen Oberfell bescheinigt.

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Eine 38-Stunden-Woche war obendrein auch nie seine Praxis – denn so manchen Feierabend, Samstag und auch Sonntag hat er über Plänen und am Laptop gesessen oder ist zu Filialen gefahren, weil irgendwo ein Automat ausgefallen war.

Fusionen mitorganisiert

Ein Hauptprojekt und für Oberfell auch ein besonderes Erlebnis war der Bau der Zentrale in Wolfach, welche im Oktober 1999 bezogen wurde. Der frühere Volksbank-Vorstand Werner Schmitt i.R. hat bei der damaligen Eröffnung gesagt:  »Herr Oberfell kennt im neuen Zuhause der Volksbank jede Steckdose mit Namen«, und hat damit genau den Punkt getroffen. 

Zwei Fusionen hat Oberfell zudem begleitet und mitorganisiert: 1988 war es die Fusion dreier Banken zur Volksbank Kinzigtal und seit zwei Jahren hat er seinen Arbeitsplatz in der 2017 neu fusionierten Volksbank Mittlerer Schwarzwald am zweiten Hauptsitz in Triberg. 

Euro-Umstellung verantwortlich begleitet

Ein für ihn besonderes Erlebnis und ebenfalls große Herausforderung war für Oberfell im Jahr 2001 die Euro-Umstellung, die er verantwortlich begleitete und »lebte«. 
Tribergs Bürgermeister Gallus Strobel würdigte die heute eher verloren gegangene Tugend, dem Arbeitgeber über Jahrzehnte die Treue zu halten und übergab Eugen Oberfell die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg sowie ein Glückwunschschreiben dazu.

Ehefrau Elisabeth Oberfell erhielt für 40 Jahre »Rücken frei halten« einen Blumenstrauß. 
Im Oktober wird sich die Bank bei seinem Jubilar und ihren weiteren Arbeitsjubilaren mit einem schönen Abendessen in feierlicher Atmosphäre nochmals für den überdurchschnittlich engagierten und hoch qualitativen Einsatz bedanken. 
 

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