Wolfach

Evangelisches Pfarrbüro im Ausweichquartier ohne Telefon

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12. September 2018

Im ehemaligen Buchladen ist vorübergehend das evangelische Pfarrbüro. ©Tobias Lupfer

Mittendrin in der Innenstadt und doch abgeschnitten von der Außenwelt: Das evangelische Pfarramt Wolfach hat sein Ausweichquartier in der Hauptstraße bezogen – doch Telefon- und Internetverbindung sind vorerst noch gekappt.

Die Vorbereitungen für den Abriss und anschließenden Neubau des evangelischen Gemeindezentrums Wolfach laufen. Das Pfarrbüro ist seit vergangener Woche im Ausweichquartier in der Wolfacher Hauptstraße 31, dem früheren Buchladen, zu finden. Doch erreichbar ist das Team um Pfarrer Stefan Voß vorerst nur im persönlichen Kontakt.

Frühzeitig angemeldet

»Leider gehen zur Zeit weder Telefon- noch Fax- noch Internetanschluss, obwohl wir den Wechsel früher als rechtzeitig beantragt haben und er von der Telekom schriftlich bestätigt wurde«, schrieb Voß am Dienstag von seinem Kirnbacher Büro aus mit einer gehörigen Portion Frust: »Die Telekom hält es nicht für nötig, ihren Fehler kurzfristig zu beheben, obwohl es technisch kein Problem wäre. So ist das evangelische Pfarramt 14 Tage lang elektronisch nicht erreichbar. Auch wird uns kein Ersatz zur Verfügung gestellt.«

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Geöffnet ist das Pfarramt in seinem Ausweichquartier aber zu den gewohnten Öffnungszeiten für persönlichen Kontakt: dienstags von 9 bis 12 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 14.30 bis 16.30 Uhr sowie nach den Gottesdiensten. Von der Lage mitten im Zentrum ist Voß angetan: Wenn alles fertig eingerichtet sei, denke er an eine kleine Eröffnungsrunde, sagte er am Dienstag.

Finanzfrage bremst Bauprojekt

Doch wie steht es um den Anlass für den Umzug: Gibt es inzwischen einen Starttermin für den verzögerten Abriss des Gemeindezentrums an der evangelischen Kirche? Nein, erwiderte Voß auf Nachfrage. »Die Hoffnung stirbt zuletzt.« Aktuell suche man einen Termin für ein Treffen vor Ort mit allen Verantwortlichen. »Ich hoffe, dass diese Gesprächsrunde nächste Woche stattfindet.« Konkret gehe es dabei gemeinsam mit Vertretern der evangelischen Landeskirche um die Frage, »ob wir uns das so leisten können oder wo wir noch Abstriche machen können«. Inzwischen lägen entsprechende Angebote für die anstehenden Arbeiten vor. Für die Gesamtkosten wurde im Vorfeld ein Rahmen festgelegt.

Ungeachtet der Finanzfrage: Der Bauantrag sei seitens des Landratsamts inzwischen bewilligt, zusammen mit einer Liste von 21 Vorgaben. Zum Teil seien diese aber in den vergangenen Monaten bereits abgearbeitet worden, sagte Voß.

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