Mittleres Kinzigtal

Facebook-Seite der Kinzigtal-Redaktion knackt 7000-Fans-Marke

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08. Dezember 2018

Das Kinzigtal-Team mit Lars Reutter (hinten, von links), Maria Benz, Katrin Mosmann, Anna Teresa Agüera, Petra Epting sowie Manfred Pagel (vorne, von links), Claudia Ramsteiner, Martina Baumgartner und Redaktionsleiter Tobias Lupfer freut sich über den nächsten Meilenstein für den gemeinsam betreuten Facebook-Auftritt. ©Christel Stetter-Golderer

Der nächste digitale Meilenstein ist geschafft: Am Donnerstag knackte der Facebook-Auftritt der Kinzigtal-Redaktion die 7000-Fans-Marke. Und das quasi fast pünktlich zum fünften »Geburtstag« der Seite. Wir blicken heute auf unser crossmediales Angebot – und ein paar Ideen für die Zukunft.

Unmittelbare Rückmeldung – das bietet die Facebook-Seite für die Redaktion. Was bei den Lesern besonders ankommt, was sie umtreibt, wird in der Regel schnell deutlich: »Gefällt mir«-Angaben und Kommentare sind Gradmesser fürs Interesse und spannende Möglichkeit zum direkten Austausch zwischen Lesern und Team. 

Fünf Jahre ist es inzwischen her, dass die Kinzigtal-Redaktion des Offenburger Tageblatts ihre ersten Schritte auf Facebook wagte. Genau am 27. November 2013 wurde die Seite freigeschaltet. Täglich füttern die Redakteure seither das soziale Netzwerk mit Nachrichten aus dem Kinzigtal. Echte Klick-Überflieger sind neben den Links zu unserer Nachrichtenplattform Baden 

Online immer wieder Fotos. Allen voran die Kostproben unserer Leserfotografen. Das zeigt sich aktuell beim Foto-Adventskalender, den Claudia Ramsteiner exklusiv auf der Facebook-Seite pflegt.

Echte Teamarbeit

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Apropos: Betreut wird die Seite von den Kinzigtal-Redakteuren selbst, nur in Einzelfällen unterstützt vom Crossmedia-Team in Offenburg. Trotz steten Wachstums: die Fan-Gemeinschaft zeichnet sich fast ausnahmslos durch Fairness aus. Auch wo in Kommentar-Diskussionen unterschiedliche Meinungen vertreten sind. Ein Umstand, der dem Team die Moderation erleichtert.

Neuestes Aushängeschild der Facebook-Seite ist seit Januar die wöchentliche Redaktionssprechstunde – ein Live-Videoformat mit Rück- und Ausblick auf die Themen des Kinzigtals. »Gesendet« wird ohne Netz und doppelten Boden freitags um 16 Uhr per Smartphone. Zu sehen sind die Videos auch im Nachgang für alle, die erst später Zeit haben.

Die crossmediale Arbeit, also die Mischung von klassischem Zeitungs-Journalismus mit den Möglichkeiten der digitalen Welt, nimmt stetig zu – gewollt: So bietet die erst in dieser Woche gestartete »Heimatklang«-Serie etwa zusätzlich zu den Portraits über die Kinzigtäler Musikszene künftig wöchentlich auch stets auf Baden Online exklusiven Zusatzinhalt in Form eines Videos. Und auch für die Redaktionssprechstunde gibt es noch Ideen für die Zukunft, wie Anna Teresa Agüera im Kurz-Interview mit Tobias Lupfer erfahren hat (Stichwort).

Themen-Fundgrube

Von Bedeutung sind die Social-Media-Kanäle aber längst nicht nur für die Präsentation der eigenen Arbeit: Auch als Informationsquelle dient der digitale Austausch mit den Lesern. Per Direktnachricht erreichen die Redaktion Tipps, Anregungen oder auch schöne Leserfotos. Und beim Streifzug durchs eigene Kontakt-Netzwerk erhalten die Redakteure immer wieder neue Hinweise auf Themen, die die Kinzigtäler aktuell umtreiben. Eine willkommene Fundgrube für den journalistischen Alltag. »Gefällt uns!«

Stichwort

Sprechstunde live auf Facebook

Mit seinem neuen Posten als Leiter der Kinzigtal-Redaktion hat Tobias Lupfer zu Jahresbeginn die Redaktionssprechstunde als neues Format ins Leben gerufen.

 

Was ist das für ein Format?

Tobias Lupfer: Ein digitaler Wochenrückblick auf die wichtigsten Themen im Kinzigtal und ein Schaufenster auf das, was wir für die Folgewoche geplant haben. Gewürzt mit persönlicher Einordnung der Themen durch die Redaktion. Anfangs saß ich allein auf der Redaktions-Couch, inzwischen gehört Anna Teresa Agüera zum festen Stamm. Auch Claudia Ramsteiner und Martina Baumgartner saßen schon vor der Kamera.

Am Freitag lief die 46. Folge. Zeit für ein Fazit.

Lupfer: Es macht Spaß – und es kommt an. Die Reaktionen und Kommentare auf der Facebook-Seite selbst könnten zwar gern noch zunehmen. Es überrascht mich aber immer wieder, wie oft ich bei beruflichen Terminen oder im privaten Umfeld auf die Videos angesprochen werde. Auch per Messenger oder E-Mail gibt es immer wieder Reaktionen. Wir haben also einen gemessen an unserer Seite recht großen Stamm an stillen, aber treuen Zuschauern.

Und zum Schluss: Wird es auch im kommenden Jahr wieder eine Redaktionssprechstunde auf Facebook geben?

Lupfer: Auf jeden Fall. Gerade das Einordnen von Themen mit der persönlichen Einschätzung der Redakteure vor der Kamera ist ein tolles Element, das ich gern ausbauen möchte. Es gibt auch weitere Ideen – ob wir die im Alltag zeitlich umsetzen können, müssen wir aber sehen: die »Redaktionssprechstunde vor Ort« etwa wie beim VW-Veteranentreffen in Wolfach. Oder das Einladen von Gesprächspartnern zu besonderen Themen vor die Kamera. Und vielleicht lässt sich auch der Einblick in die Arbeit der Redaktion, der aus Zeitgründen inzwischen aus der Sprechstunde gestrichen wurde, ja doch noch irgendwie als Video umsetzen.

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