Hausach

Felsabgang beim Schlossberg in Hausach

Autor: 
Christiane Agüera Oliver
Lesezeit 2 Minuten
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15. Mai 2019

Heinerike Anderwald hat den Felsbrocken entdeckt, der sich vom Schlossberg gelöst hat. ©Christiane Agüera Oliver

Zunächst unbemerkt hat sich ein Fels vom Hausacher Schlossberg gelöst und die Tür eines Gebäudes beschädigt.

 Einen Felsabgang gab es vermutlich in der vergangenen Woche in der Gummenstraße. Am Donnerstag entdeckte Heinerike Anderwald den Felsbrocken, der eine Speichertür an einem Nebengebäude beschädigt hatte. Als er vom Schlossberg abgerutscht und gegen die Tür gekracht war, hatte sie nichts gehört und kann auch nicht genau sagen, seit wie vielen Tagen er schon dort lag.

»Verletzt wurde zum Glück niemand«, informierte Bauamtsleiter Hermann-Josef Keller am Montag in der Sitzung des Technischen Ausschusses. Gleich am Freitagmorgen habe man den Schaden begutachtet, nachmittags waren die Fachleute der Firma Sachtleben Mining Services schon im Hang. »Es war ein einzelner Stein, der sich durch den Regen löste. Es ist im Moment keine weitere Gefahr im Verzug«, gab Keller Entwarnung. Nicht alles könne übernetzt werden. »Am Schlossberg kann immer etwas sein«, so der Bauamtsleiter. Trotzdem würden in der kommenden Woche verschiedene »Aufschüttungs-Wälle« angeschaut und falls erforderlich gesichert. Auch soll regelmäßig am Hang freigeschnitten werden.

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Regelmäßige Kontrollen

»Wir müssen in gewissen Abständen kontrollieren, eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht, der Schlossberg ist eine Gefahrenquelle«, fand auch Bürgermeister Wolfgang Hermann. Im Fünf-Jahres-Rhythmus werde kontrolliert, um eine gewisse Sicherheit zu gewährleisten, ergänzte Hermann-Josef Keller. Zwischen den Jahren 2004 und 2018 wurden am Hausacher Schlossberg immer wieder Sicherungsmaßnahmen durchgeführt und der Hang teilweise übernetzt, informierte der Bauamtsleiter auf Nachfrage.

Sicherheit sei das oberste Gebot. Weiterhin werde geregelt, dass die Leute nicht auf ihrem Schaden sitzen bleiben. »Was die Versicherungen anbelangt, so sind wir zwar auf der richtigen Seite, doch das ist zweitrangig. Viel wichtiger ist die Sicherheit der Bürger«, unterstrich Bürgermeister Wolfgang Hermann.

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