Hornberg

Feuerwehrfahrzeug für die Duravit und hohe Ehre für Greinert

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22. September 2019

Pfarrer Thomas Krenz bei der Segnung von »Emilia«. Das neue Fahrzeug der Duravit Werkfeuerwehr wurde nach der »hübschen polnischen Verkäuferin benannt«, wie Kommandant Jürgen Hassis schmunzelnd verriet. ©Petra Epting

Gleich zwei besondere Anlässe gab es am Donnerstag in der Duravit: Die Segnung des neuen Fahrzeugs für die Werkfeuerwehr und − als besondere Überraschung − die Auszeichnung von Klaus Wolfgang Greinert mit der Feuerwehr-Ehrenmedaille.
 

Wie wichtig das neue Feuerwehrfahrzeug der Werkfeuerwehr der Duravit ist, daran ließ Vorstand Technik Thomas Stammel am Donnerstag keinen Zweifel: Denn die Werkfeuerwehr ist »auch Teil des örtlichen Brandschutzes«. 

Bei vielen Einsätzen habe die Werkfeuerwehr der kommunalen Feuerwehr schon den Rücken freigehalten, heute sei sie ganz vorne dabei. Sein Dank galt insbesondere der Mehrheitseigentümerfamilie Greinert, die in all der Zeit die Ressourcen zur Verfügung stellte und stellt. Verbandsvorsitzender Michael Wegel dankte für das Abhalten der Feuerwehr-Tagung bei der Duravit − und dafür, dass die Familie Greinert so hinter dem betrieblichen Brandschutz stehe. Das sei nicht oft der Fall. Für die nicht alltägliche Unterstützung gab es daher für Klaus Wolfgang Greinert die höchste deutsche Ehrung für Personen, die nicht aktiv der Feuerwehr angehören − die Feuerwehr-Ehrenmedaille. 

Verdiente Auszeichnung

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»Die Auszeichnung haben Sie sich in höchstem Maße verdient«, sagte Bürgermeister Siegfried Scheffold. Die Situation bei den Feuerwehren, die zu den wichtigsten Pflichtaufgaben einer Kommune gehören, sei bekannt − die Tagesverfügbarkeit das größte Problem. In Deutschland sei es gute Tradition, dass sich Firmen für eine Werkfeuerwehr entscheiden. Auch die Intensität der Zusammenarbeit habe hier in Hornberg die höchste Stufe. »Die Herausforderungen sind deutlich gestiegen, doch mit der Werkfeuerwehr kommen wir gut über die Runden«, will der Bürgermeister die »hervorragende Zusammenarbeit weiter fortsetzen«. »Für die Betriebe ist es eine Herausforderung, ihre Leute für den Einsatz freizustellen, aber es ist notwendig«, betonte er. »Der Landkreis kann sich gut fühlen, Sie sind ein Vorbild«, wandte sich Kreisbrandmeister Bernhard Frei an die Familie Greinert.

Jürgen Hassis, Kommandant der Duravit Werkfeuerwehr, berichtete über das alte in die Jahre gekommene Fahrzeug, wie er das jetzige, das nun über einen Wunschaufbau verfüge, in Polen gefunden habe und welche Probleme es mit den deutschen Behörden gab.

»Hilfe von oben«

»Die Hilfe von oben ist dringend erforderlich. Wir nehmen zu den Einsätzen alle mit und wollen sie auch wieder gesund nach Hause bringen«, sagte Thomas Stammel zur Segnung des Fahrzeugs. Diese übernahm im Anschluss Pfarrer Thomas Krenz. Feuerwehrfahrzeuge seien faszinierend, aber man wünsche sich doch, dass sie in der Garage bleiben. 

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