Haslach im Kinzigtal

Film von Salima Oudefel und Timo Götz lässt keinen unberührt

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 3 Minuten
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10. August 2021
Erzählten von ihrer dreijährigen Asienreise in dem beeindruckenden Film „Auf dem Weg – Wenn Begegnungen verändern“: Timo Götz (von links), Emilia, Salima Oudefel und Elina.  

Erzählten von ihrer dreijährigen Asienreise in dem beeindruckenden Film „Auf dem Weg – Wenn Begegnungen verändern“: Timo Götz (von links), Emilia, Salima Oudefel und Elina.   ©Andreas Buchta

Salima Oudefel und Timo Götz reisten mit Tochter Emilia durch Asien und kamen mit einem zweiten Kind nach drei Jahren wieder zurück – Bilanz: ein faszinierender Film im Haslacher Kino.

2016 haben Salima Oudefel und Timo Götz, sie gelernte Physiotherapeutin, er Landschaftsgärtner, alles hinter sich gelassen und sind mit ihrer fünf Monate alten Tochter Emilia „einfach losgezogen“, wie sie sagen – zu einer Asienreise von unbestimmter Dauer. Mit ihrem zweiten Kind Elina, das während der Reise geboren wurde, kehrten sie nach drei Jahren wieder nach Deutschland zurück. Aus den Eindrücken und Begegnungen dieser Reise einen Film zu machen, war nicht eingeplant. Sie hatten ihr drei Jahre währendes Leben vor allem in Sri Lanka lediglich zur Erinnerung und für ihre Kinder auf Video festgehalten.

Vorführung in Haslach

„Es ist auf unserer Reise so viel passiert, dass wir uns bei der Rückkehr entschlossen haben, dass wir das alles mit anderen teilen wollen“, erinnert sich Timo Götz. Mit professioneller Hilfe ist daraus der beeindruckende Film „Auf dem Weg – Wenn Begegnungen verändern“ geworden. Den zeigten die beiden am Samstag im Haslacher Kino. An die 40 Zuschauer waren gekommen.

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Der Film ist vom ersten bis zum letzten Moment faszinierend, mitreißend und anrührend zugleich.
Die Offenheit, die Herzlichkeit der Menschen, denen sie begegnen, die unbeschreiblichen Landschaften, die sie begleiten, aber auch die kleinen und größeren Tragödien von Mensch und Tier, die sie miterleben, lassen wohl keinen unberührt. Das alles wird mit einer solchen Authentizität erzählt, als sei man nicht als Zuschauer, sondern als Teilnehmer unmittelbar dabei und schaute den Erzählern über die Schulter.

Mit dem "Tuk Tuk" durchs Land

Geradezu bewundernswert ist die unbekümmerte Selbstverständlichkeit, mit der sich die kleine Emilia in diese fremde Welt hineinbewegt, wie nur Kinder es vermögen.
Mit dem Bus, dem Zug und schließlich über hunderte Kilometer mit dem „Tuk Tuk“ entdecken sie das Land mit ihren freundlichen Menschen und deren grenzenlose Gastfreundschaft. Von der Arbeit um Kost und Logis in der Teeplantage bis zur Kokosnussernte, vom Muscheltaucher bis zur Mönchsschule, von der Teilnahme an einer Hochzeit bis zur Trauerfeier erleben sie Land und Leute aus den verschiedensten Perspektiven.

Viele tiefe Freundschaften entstehen auf dieser Reise: Mit Menschen, denen sie begegnen, die sie aufnehmen und die ihnen in kritischen Lagen helfen. Die Bindungen pflegen sie dank moderner Kommunikationsmittel weiterhin, wie die beiden versichern.

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