Wolfach

»Fitness-Fasnet« zur Neuregelung für Wolfacher Fasnetmotto

Autor: 
Tobias Lupfer
Lesezeit 3 Minuten
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14. November 2017

Zunftabend und Festspiel haben künftig ein gemeinsames Motto, verkündeten die Organisatoren der Narrenzunft Wolfach am Samstag in der Martinisitzung. Gespickt war der Ausblick auf die »Fitness-Fasnet« mit viel Humor – und einer Liebeserklärung an den Narrenvater. 

Nicht nur der knappe Terminkalender zwischen Dreikönig und Aschermittwoch wird 2018 sportlich: Wolfachs Narren stellen die fünfte Jahreszeit unters Motto »1. Wolfacher Fitness-Fasnet«. Einen Vorgeschmack auf die närrischen Höchstleistungen gab es am Samstag in der Martinisitzung in der »Krone«.

Stehplätze und Bar beim Zunftabend

Die größte Änderung stellte das Zunftabend-Gespann Bernd Schillinger und Christian Oberfell vor: Um Synergien in jede Richtung zu nutzen, etwa beim Kulissenbau oder der Kostümfertigung, gibt es künftig ein Motto, das sich über die gesamte Fasnet zieht. Das gilt damit gleichermaßen für Zunftabend und Festspiel. Außerdem kündigte das Duo an, dass es beim Zunftabend am 2. Februar in der Festhalle auch Stehplätze sowie einen Barbereich geben wird. Das Programm solle wieder mehr in Richtung bunter Abend gehen – Akteure sowie Aufbauhelfer dürften sich gerne melden.

»1. Fitness-Fasnet: Winterspiele der Neuzeit« lautet der Festspiel-Titel am Schellenmendig. Als eine der ersten Ideen sinnierte Festspielleiter Schillinger über eine Eröffnungsfeier mit einer von Stadtkapellmeister Joachim Riester noch zu komponierenden Ouvertüre. In Kürze soll die Planung konkret anlaufen.

Narrenvater Hubert Kessler bewies zu später Stunde, dass er zu sportlichen Höchstleistungen imstande ist: Die Narrogeistbeschwörer Hans Glunk und Bernd Schillinger entzündeten die Fitness-Flamme und machten das Narren-Oberhaupt zum ersten Fackelläufer.

Musikerball in der Schlosshalle

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Kessler appellierte, auch die Veranstaltungen in der Vorfasnet zu besuchen. Die Narrenversammlung steht am 13. Januar im Gasthaus »Hecht« an, der Musikerball steigt am 27. Januar in der Schlosshalle unter dem Motto »Stars & Stripes & Sombreros«. Außerdem werden Hästräger gesucht, die am Nachmittag des Schmutzigen Donnerstags die Patienten in der Parkinson-Klinik besuchen. Meldungen nehmen der Narrenvater und die Obleute der Häsgruppen an. Das Festabzeichen 2018 zieren Kaffeetante und Trommler.

Als zusätzliches Schnurrlokal für den 4. Februar stellte Kessler wie schon in der Sitzung des Großen Narrenrats das »Kurgartenhotel« vor. Die »Kreuz«-Bewirtung während der zurückliegenden Fasnet bleibt eine Ausnahme: 2018 werde die Narrenzunft das »Kreuz« nicht bewirten.

Mit einer kräftigen Prise Humor bereicherten die Nussschalenhansel die Martinisitzung – unter anderem mit den geheimen Aufgaben, die sie einzelnen Teilnehmern aufgetragen hatten. Ergreifender Höhepunkt: Die auf Knien gereimte Liebeserklärung von Stadtkapellmeister Joachim Riester an Narrenvater Kessler. Nach einem Moment der Überraschung erwiderte der sehr zum Gefallen der Narren die Avancen des Chef-Musikers. Ein Fasnets-Traumpaar – keine Frage: »’s goht degege«.

Stichwort

Der Dirigenten-Liebesreim

Mit diesem Reim erfüllte Stadtkapellmeister Joachim Riester die Aufgabe der Nussschalenhansel und gestand Narrenvater Hubert Kessler seine innige Zuneigung.

Oh mei süßer Narrevadder
Ich werd verruckt, schwillt dir die Ad(d)er.
Du mein süßer Augenstern
Ich habe dich halt sakrisch gern.
Gott sei dank, dass es dich gibt
De Riester Joe isch schwer verliebt.

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