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Flächenbrand in Kirnbach im Kinzigtal – Großaufgebot an Feuerwehren

red/ba/tol
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11. August 2022
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(Bild 1/6) ©Jürgen Naumann

Großeinsatz der Feuerwehren im Kinzigtal: Ein Flächenbrand in Wolfach-Kirnbach hat die Einsatzkräfte am Donnerstag stundenlang beschäftigt. Letztendlich ging es glimpflich aus – wohl auch dank einer Vielzahl von Helfern.

Ein Flächenbrand oberhalb des Sportplatzes im Wolfacher Stadtteil Kirnbach hat am Donnerstag einen größeren Löscheinsatz ausgelöst. Das Feuer sei gegen Mittag gemeldet worden. Auf einer Fläche von etwa 400 auf 400 Metern war Boden in Brand geraten. Bäume blieben von den Flammen verschont.

Mehrere Feuerwehren aus dem Kinzigtal rückten zum Brandort nahe der Talstraße an, die Polizei war anfangs mit einem Helikopter in der Luft, um die Brandstelle ausfindig zu machen. Die Einsatzkräfte hatten ihr Lagezentrum am Sportplatz des FC Kirnbach aufgeschlagen. Dort füllten die Wehrleute die Wassertanks der Löschfahrzeuge an einem Hydranten auf, dann ging es einen steilen Weg hoch bis zur etwa 300 Meter entfernten Brandstelle im Wald. Über Gutach kehrten die Fahrzeuge zurück, füllten erneut auf und fuhren wieder nach oben – so lange, bis die Flammen unter Kontrolle waren. Auch Landwirte halfen mit Güllefässern beim Wassertransport. Das Wasser im nahen Talbach reichte aufgrund der Trockenheit bald nicht mehr aus, weshalb es später aus der Kinzig entnommen werden musste.

Löschen nur mit Atemschutz

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Während die Rauchsäule von außen bald weniger sichtbar wurde, hatten die Einsatzkräfte an der Brandstelle noch lange mit dichtem Qualm zu kämpfen. Löschen war nur mit Atemschutzgeräten möglich, was bei der Mittagshitze die Arbeiten erschwerte. Ein Feuerwehrmann habe sich dabei leicht verletzt.

Ein angrenzender Hof in der Talstraße wurde vorübergehend evakuiert, die beiden Bewohner konnten später wieder zurückkehren. Die Polizei riet zwar, Fenster und Türen geschlossen zu halten, letztendlich habe aber keine Gefahr für Anwohner bestanden. Straßensperrungen lösten die Beamten am Nachmittag wieder auf.

Brandursache noch unklar

Die Feuerwehr rechnete damit, dass der Löscheinsatz bis etwa 18 Uhr beendet ist. Insgesamt waren 115 Wehrleute, 29 Hilfskräfte des Rettungsdienstes, mehr als 20 Polizeibeamte und der Polizeihubschrauber im Einsatz. Zum entstandenen Schaden machte die Polizei noch keine Angaben, auch die Brandursache sei bislang unklar. Die Ermittlungen laufen.

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