Hauptversammlung

Förderverein plant einen Imagefilm für den Vogtsbauernhof

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13. Oktober 2019

Der Förderverein finanziert den dringend notwendigen Unterstand für den von ihm gespendeten NSU Prinz, der fast fertig ist. ©Claudia Ramsteiner

Der Förderverein Freilichtmuseum Vogtsbauernhof konnte seine Mitgliederzahl steigern und dem Museum Gutes tun. Auch für 2020 stellte Vorsitzender Gerd Baumer bei der Mitgliederversammlung Aktionen vor, die das Museum weiter nach vorne bringen sollen.

Liegestühle für den Außenbereich des museumspädagogischen Pavillons, ein fast fertiger Unterstand für den NSU Prinz und die noch ausstehende Pflanzung von drei gespendeten Apfelbäumen auf dem Nordareal des Museums sind die Aktionen, mit denen der Förderverein Freilichtmuseum Vogtsbauernhof das Museum in diesem Jahr unterstützte. Zudem konnten an von Mitgliedern betreuten Info-Ständen weitere Neumitglieder gewonnen werden.

Kassiererin Margit Langer berichtete in der Hauptversammlung am Dienstag im Falkenhof des Museums von neun Neuaufnahmen im aktuellen Jahr. Die zehnte könnte übrigens der neue DFB-Präsident Fritz Keller sein, der bekanntlich einen Deal mit dem Gutacher Bürgermeister Siegfried Eckert schloss: Eckert ist bereits Mitglied beim SC Freiburg, nun ist Keller an der Reihe, sein Versprechen einzulösen.

Mit der Kamera begleiten

Für das kommende Jahr erläuterte Baumer die angestrebte Zusammenarbeit mit der professionellen Dokumentarfilmerin Astrid Franz, die das Veranstaltungsprogramm des Museums an einigen Terminen mit der Kamera begleiten und zu einer filmischen Museumspräsentation komprimieren soll. Als mögliche Plattformen für den Film wurden Facebook und Youtube genannt. Margit Langer kann sich auch Einsatzmöglichkeiten bei Flußkreuzfahrten und Messen vorstellen. Der von Astrid Franz gedrehte Kurzfilm über den Schniederlihof in Oberried wurde eingespielt und stieß auf allgemeine Zustimmung. Gerd Baumer wurde beauftragt, die Gespräche mit Astrid Franz aufzunehmen. 

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Auf Anregung eines Mitglieds werden Margit Langer und Thomas Hafen eine nach Finanzvolumen gestaffelte Liste mit für den Förderverein möglichen Projekten in den kommenden Jahren erstellen. Die Köhlerwoche, die als Projekt für 2021 ins Auge gefasst war, wurde nach „einem langen Prozess der Entscheidungsfindung“ aus Kostengründen und vor allem wegen Sicherheitsbedenken wieder verworfen. Auch Kreisbrandmeister Bernhard Frei habe vom Aufbau eines schwelenden Kohlenmeilers dringend abgeraten, so Baumer.

„Digitales Gedächtnis“

Margit Langer und Thomas Hafen stellten das seit diesem Jahr im Museum laufende Projekt „Digitales Gedächtnis“ vor, in dem das immaterielle Kulturerbe des Museums dauerhaft gesichert werde. Am Beispiel einer Kurzversion der Dokumentation über die Strohflechterinnen aus Furtwangen demonstrierte Hafen, dass in diesem Rahmen bereits 25 Filme über die im Museum aktiven Handwerker produziert wurden. 

Wie immer wurde die Versammlung um einen Gastvortrag bereichert – dieses Mal berichtete Hans-Peter Schimpf in einem Bildervortrag über die umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten im Handwerksmuseum Kork. Der Referent berichtete auch von den schwierigen Umständen – seit Januar 2018 herrsche ein bedauerlicher, „von der Kommune sehr uninteressiert geduldeter Stillstand“. 

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