Wolfach

Für Wolfacher Online-Gemeinderatssitzungen braucht´s Geduld

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09. März 2021

Ehe Wolfachs Gemeinderat mit Computer oder gar Smartphone per Videoschalte die erste Sitzung absolvieren kann, muss noch getestet und gesucht werden. ©Tobias Lupfer

Theoretisch sind Gemeinderatssitzungen in Wolfach seit Jahresbeginn auch digital möglich. Ehe sich das Gremium in der Praxis zum ersten Mal am Bildschirm begrüßt muss die nötige Software gefunden werden.

„Der Bürgermeister kann Sitzungen des Gemeinderats ohne persönliche Anwesenheit der Mitglieder im Sitzungsraum in Form von Videositzungen einberufen“, heißt es formal seit 1. Januar in der Hauptsatzung der Stadt Wolfach. Zum Ende der jüngsten Präsenzsitzung in der Schlosshalle wollte Hans-Joachim Haller (SPD) wissen, wie weit die technische Umsetzung dieser Option gediehen ist.

Einstimmig hatte das Gremium Ende Dezember die Satzungsänderung beschlossen, um vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie auch in der Kommunalpolitik digitale Wege für mehr Abstand beschreiten zu können. Allerdings hatte die Verwaltung bereits im Dezember hervorgehoben, dass digitale Sitzungen nur für eine überschaubare Zahl von Themen eine Option seien. Und, so hatte Bürgermeister Thomas Gep­pert mit Blick auf die Technik betont: „Ein rechtssicheres System gibt es derzeit nicht.“

Test verläuft „holprig“

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Inzwischen habe man für dieses Problem mit der Software Teamviewer Meeting eine Lösung gefunden, erklärte Hauptamtsleiter Dirk Bregger am Mittwoch auf Hallers Anfrage. Diese Plattform werde mit Blick aufs Thema Datenschutz als unbedenklich eingestuft. „Für Zoom und wie man sie kennt gilt das nach wie vor nicht, zumindest meines Wissens.“ Um die praktische Anwendung der Software zu testen, seien Henning Hermes (Grüne) und  Mathias Kern (CDU) in den Auswahl-Prozess involviert. „Zugegebenermaßen ein bisschen holprig“ sei der Test des Teamviewers verlaufen, sagte Kern. Die zwei Räte wollten mit Bregger nach ihrem Testlauf zunächst klären, „ob die doch sehr rudimentären Funktionen der Software ausreichen, um eine Gemeinderatssitzung abzubilden“.

Big Blue Button eine Alternative?

Ratskollege Helmut Schneider (FWV), beruflich selbst im IT-Bereich tätig, regte als Alternative die Software Big Blue Button an. „Die Kosten sind überall ähnlich. Es ist eine Frage des Handlings“, erklärte Bregger die Kriterien der Verwaltung. Big Blue Button sei in den Schulen weit verbreitet, „wo es Probleme gegeben hat mit Überlastungen“. Man könne noch andere Anbieter in Betracht ziehen, wolle nun aber zunächst die Option Teamviewer klären. „Wenn es nicht geht, schauen wir nach was anderem“, sagte Bregger.

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