Mühlenbach

Gelungene Frauenfasent in Mühlenbach

Autor: 
Sybille Wölfle
Lesezeit 3 Minuten
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14. Februar 2020

Die „Volljährigen“ mit (von links) Elisabeth Schmid, Maria Uhl, Elisabeth Bader und Ulrike Hoch nahmen nicht nur Pfarrer Klinger aufs Korn, dem sie sogar ein ganz persönliches Straßenschild widmeten. ©Sybille Wölfle

Bei der Mühlenbacher Frauenfasent sorgten am Mittwoch jede Menge spöttische Reime, Lieder, verrückte Gschichten und Witze dafür, dass sich die Besucherinnen aufs Köstlichste amüsierten. 
 

Mühlenbach. Im proppenvollen St. Bernhardsaal war am Mittwochabend so richtig was los, denn die Katholische Frauengemeinschaft hatte zur Frauenfasent eingeladen. Vier Stunden lang ging es bei witzigen Sketchen und gelungenen Auftritten  in der „Villa Kunterbunt“ ziemlich rund. Die Akteurinnen erhielten dafür großen Applaus.

Die stellvertretende Vorsitzende Marlis Schmid hieß die Närrinnen willkommen, bevor sich alle mit dem „Pipi-Langstrumpf-Lied“ auf den Abend einstimmten. Walli Klausmann und Michaela Vollbrecht hatten die Lacher mit dem amüsanten Schulsketch als erste auf ihrer Seite.

Karl-Eugen (Elfriede Volk) stellte sich dumm, als seine Frau (Petra Huber) ihre Wünsche zum Valentinstag äußerte: „Ich wünsche mir etwas was mit S anfängt und mit X aufhört“! Begriffsstutzig meinte der Göttergatte: „Für was brauchst du denn eine Steinflex?“ 

„In dere Baustell war monchmol ä granate Verkehr“.

„Wie kumm i denn, wie kumm i denn usem Dörfele hinaus?“ fragten sich die „Volljährigen“ singend, die sich an das Durchfahr-Chaos erinnerten und sich als Arbeiter der Straßenbaufirma verkleidet hatten. Elisabeth Schmid, Maria Uhl, Elisabeth Bader und Ulrike Hoch waren sich bei ihrem bravourösen Auftritt  einig: „In dere Baustell war monchmol ä granate Verkehr. So goht’s in monche Schlofzimmer s’gonze Johr nit her“.

Pfarrer Klinger, der „über d’Heidburg noch Hofstette welle schäse, will er dert het sotte ä Mess lese“, wurde kräftig auf die Schippe genommen. Der Knaller war das speziell für ihn kreierte Straßenschild mit der Aufschrift: „Durchfahrt bloß fier d’Pfarr“.  

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Stefan Wössner, „de Helga ihr Gatterich, der ins Buttermüllers Matte s’erste Leis nizoge het“ wurde auch durch den Kakao gezogen: „Stefan, du Kölner Jung, du musch bedenke, wenn’s regnet konn mer in de Madde nimmi gut lenke“. 

Richtig Luft gemacht

„Des reckt uns uff“ kritisierten Annemarie Müller und Marlis Schmid, die sich beim Kaffeeklatsch so richtig Luft machten. Nicht nur, „dass die hinterste Bank in de Kirch wegkumme isch“, sondern auch, dass „d’Lichter om Chrischtbaum uff äm Sunneplatz henn acht Tag länger brennt wie in de Kirch“ nervte die beiden. 

In der Arztpraxis von „Dr. Pfarrer Klinger“ ging es anschließend hoch her, denn die Behandlung der Patientinnen Petra Huber, Michaela Vollbrecht, Edith Roser und Walli Klausmann gestaltete sich alles andere als einfach. 

Für ein heilloses Durcheinander sorgten die acht Freiwilligen aus dem Publikum, die anhand umgehängter Buchstaben Worte bilden mussten. 

Elfriede Volk beeindruckte mit ganz speziellen Zaubertricks, während Marlis Schmid mit ihrem spöttischen Gschichtle über d’Hedwig, die ihren „gribbligen“ Christbaum im Nachbarwald stibitzte, für hämisches Gelächter sorgte. Berta Matt, Edith Roser, Michaela Vollbrecht, Elfriede Volk und Petra Huber krönten das äußerst gelungene Fasnachtsprogramm mit einem sensationellen Regenschirmtanz, der natürlich noch einmal wiederholt werden musste.

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