Nicht richtig eingezäunt

Gerissenes Schaf in Wolfach: Es war ein Wolf

Autor: 
red/sk
Lesezeit 2 Minuten
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01. Februar 2019
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©Vlada Cech / shutterstock.de

Ein Schaf ist am 22. Januar in der Nähe von Wolfach getötet worden. Eine genetische Untersuchung hat jetzt ergeben: Es war ein Wolf.

Ein Wolf hat am 22. Januar in der Nähe von Wolfach ein Schaf gerissen. Das heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Die Tötung sei bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg gemeldet worden. Für die genetische Untersuchung wurden laut Pressemitteilung Rissabstriche an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Das Ergebnis der Analyse weise einen Wolf als Angreifer nach.

Bislang konnte jedoch noch nicht geklärt werden, ob es sich um den bekannten Wolf mit dem offiziellen Namen „GW852m“ handelt, der bereits mehrfach im Schwarzwald nachgewiesen werden konnte. Die Experten der FVA gehen allerdings davon aus, heißt es weiter.

Nicht wolfssicher eingezäunt

Wie in allen anderen Fällen auch seien die angegriffenen Schafe nicht wolfssicher eingezäunt gewesen. Der Eigentümer des getöteten Tieres werde dennoch unbürokratisch, also schnell, unmittelbar und nicht durch ein Gerichtsverfahren verzögert, entschädigt.

Das Umweltministerium weist in ihrer Pressemitteilung aber darauf hin, dass eine Entschädigung bei unzureichend geschützten Tieren nur noch bis Ende Mai gezahlt wird. Zu diesem Zeitpunkt bestehe die Förderkulisse Wolf seit einem Jahr, ab dann ist eine lückenlose Elektroumzäunung in einer Höhe von 90 Zentimetern Voraussetzung für Entschädigungszahlungen. Empfohlen wird der Mitteilung zufolge eine Umzäunung in Höhe von 120 Zentimetern.

Bei noch unzureichendem Herdenschutz können kurzfristig über die FVA die vom Umweltministerium bereitgestellten Notfall-Zaunsets beziehungsweise Flatterband mit Stangen für 120 cm Höhe ausgeliehen werden.

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