Abschlusskonzert

Gewaltiger Beifall für Meisterschüler in Haslach

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 2 Minuten
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11. September 2019

Singend umgarnten die Damen den Tamino aus Wolfgang Amadeus Mozarts »Zauberflöte«. ©Andreas Buchta

Die vierte Auflage des jährlichen »Meisterkurses Gesang«, an dem diesmal sieben junge Sängerinnen und Sänger teilnahmen, hatte am Sonntag mit einem gut besuchten Konzert im Haus der Musik ihren würdigen Abschluss.

Nach einer Woche intensiven Schliffs der Stimmen und des Auftritts durch Bariton Bernd Valentin und Korrepetitor Klaus Bernhard Roth präsentierten sie die überzeugenden Ergebnisse ihrer Arbeit. Vor einer Woche war der »Meisterkurs Gesang« mit einer wundervollen Matinee der beiden Meister, des Baritons Bernd Valentin und des Pianisten Klaus Bernhard Roth, eröffnet worden.

Es folgte der Kurs. Bei öffentlichen Proben konnten sich die Haslacher, allen voran natürlich die Gasteltern der Sänger, von den Fortschritten der Gesangsschüler überzeugen. Am Sonntag präsentierten die Kursteilnehmer vor einem vollbesetzten Saal die Früchte ihrer Arbeit.

Sängerisch umgarnt

Das Konzert begann schon recht spektakulär: Die jungen Sängerinnen und Sänger stürmten verhüllt die Bühne, um dann den Tamino (Yu Hsuan Cheng) aus Mozarts »Zauberflöte« sängerisch zu umgarnen: Die Sopranistinnen Donata Meyer-Kranixfeld und Laura Barthel und die Mezzosopranistin Tamara Nüßl legten dabei eine professionelle, theatralische Bühnenpräsenz vor.

Mit der Arie des Sarastro leitete der kraftvoll-sonore Bass Telmo Mazurek zum Quintett der drei Damen mit Tamino und Papageno (George-Patrick Mc Coy) über.

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Mit ihrer hinreißenden Sopranstimme sang Laura Barthel, vom Klavier rhythmisch bedrängt, ebenso energisch wie ausdrucksvoll Richard Strauss’ »Mohnblumen« und später hinreißend, die Couplets der Adele aus Johann Strauß’ »Die Fledermaus«. Mit ihrer tiefgründigen Altstimme präsentierte Paula Sophie Bohnet ebenso gefühlsbetont wie leidenschaftlich Hermann Reutters »Der Frühling« und später die Juwelenarie der Margarethe von Charles Gounod. 

Höhepunkt am Schluss

Die ganze Kraft seiner melancholischen Bassstimme setzte Telmo Mazurek in Richard Strauss’ »Im Spätboot«ein. Bei der Arie des Stefano aus »Romeo et Juliette« von Charles Gounod glänzte die Mezzosopranistin Tamara Nüßl. »Es gibt ja keine Männer mehr«, klagte sie als Zenobia in Carl Millröckers »Gasparone« und bedauerte, dass ihr leider keiner von ihnen etwas »zuleide getan« habe.

Zu einem Höhepunkt des Konzerts wurde Giacomo Puccinis »La Bohème«, von der die tiefgründige Mantelarie des Coline zu hören war, die Arien des Rodolfo und der Mimi sowie ein kokettes Duett der Beiden.
Der absolute Höhepunkt kam ganz zum Schluss, als alle Kursteilnehmer Giuseppe Verdis »Brindisi« aus »La Traviata« sangen: Ein überaus gelungener Abschiedsgesang aus sieben hochbegabten Kehlen. Der Beifall der begeisterten Zuhörer war gewaltig.

Als Zugabe gab’s noch mal »Brinsisi«, diesmal noch schöner und noch unbeschwerter gesungen.

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