Hausach

Grundschüler bekommen „echtes Konzert mit echten Künstlern“

Autor: 
Christiane Agüera Oliver
Lesezeit 2 Minuten
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13. Oktober 2019

Andreas Heideker führte als Anton Andante witzig durchs Konzert für die Hausacher Grundschüler. ©Christiane Agüera Oliver

Dritt- und Viertklässler der Graf-Heinrich-Schule erleben mit dem Familienkonzert der Musikschule ein wichtiges Stück Kultur.

Auf eine musikalische Reise durch England, Schottland und Irland begaben sich am Freitagmorgen die Dritt- und Viertklässler der Graf-Heinrich-Schule. Immer wieder schallte Gelächter aus dem Saal im katholischen Pfarrheim. Lustig entpuppte sich die rund einstündige, musikalisch-klassische Reise mit Künstlern der Musikschule Offenburg.
„Wenn man in ein Konzert geht, dann sollte man auch gute Laune haben“, sagte Tenor Andreas Heideker, der witzig als Anton Andante durchs Programm führte. Mit dabei die altkluge Handpuppe Cäcilie. Und gut gelaunt tanzten, ruderten und summten die Kinder eifrig mit.

Schon der Auftakt mit den „Londoner Sinfonien“ von Joseph Haydn versprach einen musikalischen Hochgenuss. Virtuos ergänzten sich Anne Hilse-Heideker am Violoncello, Christina Weschta an der Violine und Pianist Alexander Geladze. Das „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier, aber auch klassische Volksweisen, wie „Auld lang syne“ (nehmt Abschied Brüder) oder „Irish Stew in the Morning“ gehörten zur musikalischen Reise.

Kaffeerunde mit der Queen

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Mit der „Miss Marple Theme“ ging es rasant durch England. Nicht, ohne bei einer Kaffeerunde mit der Queen einen allerhand Wissenswertes zu erfahren. So erklärte Anton Andante, aus welchen Flaggen sich der „Union Jack“ zusammensetzt und dass das Ungeheuer von Loch Ness doch eigentlich ganz nett sei. Da waren die Kinder bereits längst in Schottland angekommen. Und wie es sich für Schottland gehört, musste Anton Andante als Mann auch einen Schottenrock tragen und sorgte damit für erneutes Gelächter. 

Weiter ruderten die Kinder zu „row, row, row your boat“ nach Irland, ins Land der Elfen, und tanzten dort „vorwärts, seitwärts, tipp, tipp“. Natürlich durfte bei der Reise auch nicht Edward Elgars „Pomp and Circumstance“ fehlen, bei dem die Kinder im Takt mitwippten.

Unterstützt vom Freundeskreis

„Im Rahmen der Arbeit im Bereich Musik hat sich die Fachschaft zur Aufgabe gemacht, jedem Kind einmal in seiner Grundschulzeit einen Konzertbesuch zu ermöglichen. Ein Konzert mit echten Instrumenten, gespielt von echten Künstlern“, erklärt Musiklehrerin Annik Bäder-Im Hof. 
Das Format „Familienkonzerte“ von der Musikschule Offenburg bot sich dafür bestens an. Finanziell unterstützte der Freundeskreis der Graf-Heinrich-Schule den Konzertbesuch.
 

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