Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal

Grundstücksverhandlungen für Wohnhaus in Hausach beendet

Autor: 
Anke Kaspar
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16. Mai 2018
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Auf dem Areal des ehemaligen Badenwerks westlich der ­Paritätischen Berufsfachschule und der Firma Hiller soll das neue Lebenshilfe-Wohnheim entstehen. ©Mario Demuth

In der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal gaben die Verantwortlichen am Dienstagabend bekannt, dass in naher Zukunft große Investitionen für die Wohnbereiche anstehen. 

Es sei davon auszugehen, dass der Anteil der Senioren in den kommenden Jahren zunehmen wird. Weitere Wohnangebote seien somit im Kinzig- und Elztal dringend erforderlich. Im Bereich der Wohnversorgung sei die Kapazitätsgrenze in den sieben Wohnhäusern längst erreicht, weshalb dringender Handlungsbedarf bestehe. 
Wie bereits berichtet soll in Hausach ein neues Wohnhaus gebaut werden, das Ersatz für die beiden kleineren Häuser in Wolfach und Haslach (Haus Elsa) dienen soll, da diese nicht den Vorgaben der neuen Landesheimbauverordnung entsprechen. 

Grundstück reserviert

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Die Grundstücksverhandlungen mit der Stadt Hausach seien beendet, der Kaufvertrag soll bis zur Jahresmitte abgeschlossen werden. Auf Nachfrage führte der Vorsitzende Karl Burger aus, dass im Bereich hinter der Paritätischen Schule auf einer Freifläche ein Grundstück für den Verein reserviert wurde. Die Stadt Hausach habe einen Bebauungsplan erstellt. Die Planungen für die Gebäude müssen noch konkretisiert werden.

Platz für Wohngruppen 

Auf jeden Fall solle in Hausach Platz für Wohngruppen entstehen. Dazu soll ein Seniorenbereich für die Pflege älterer Menschen mit Behinderung angegliedert werden. »Die Menschen mit Behinderung, die bei uns wohnen und arbeiten, werden älter und haben mit der Zeit einen höheren Pflegebedarf«, erklärte Burger. Es sei sehr wichtig, sie nicht aus ihrer Gemeinschaft zu reißen. 

Ziel  sei, diese Menschen in der Lebenshilfe-Einrichtung bis an ihr Lebensende zu begleiten. Derzeit haben laut Geschäftsbericht im Einzugsgebiet des Vereins 29 Personen, die in der Werkstatt arbeiten und noch zu Hause wohnen, Interesse an einem stationären Wohnplatz angemeldet. Im ambulant betreuten Wohnen werden die Fallzahlen voraussichtlich ebenfalls weiter ansteigen. 202 Personen nutzen aktuell das differenzierte Wohnangebot der Lebenshilfe. 

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