Gutach

Gutacher Bürgermeister ehrt treue Urlauber

Autor: 
Christiane Agüera Oliver
Lesezeit 3 Minuten
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21. Juni 2021
 Bürgermeister Siegfried Eckert (hinten )und Hilde Müllerleile vom Rommelehof (Mitte) freuen sich über die treuen Kurgäste Ilse und Rudolf Göb (vorne rechts) und Carola und ihre Mutter Helga Zimmermann (hinten links).

 Bürgermeister Siegfried Eckert (hinten )und Hilde Müllerleile vom Rommelehof (Mitte) freuen sich über die treuen Kurgäste Ilse und Rudolf Göb (vorne rechts) und Carola und ihre Mutter Helga Zimmermann (hinten links). ©Christiane Agüera Oliver

Ilse und Rudolf Göb aus Ludwigshafen verbringen seit 30 Jahren ihren Urlaub in Gutach – und meistens übernachteten sie dabei auf dem Rommelehof.

Lange Zeit war es still im Tourismus, die Übernachtungsgäste blieben coronabedingt aus. Inzwischen reisen die Gäste wieder an und verbringen ihre Urlaubstage in der Region. Besonders treue Gäste wurden am Donnerstag in Gutach von Bürgermeister Siegfried Eckert geehrt.

Schon 30 Mal verbrachten Ilse und Rudolf Göb aus Ludwigshafen ihren Urlaub auf dem Rommelehof bei Familie Müllerleile im Ramsbachweg. Dort genießen derzeit auch Carola Zimmermann und ihre Mutter Helga aus Cottbus ihren 15. Aufenthalt.

Der Bürgermeister freute sich, nach der Pandemie erstmals wieder Kurgastehrungen vornehmen zu können. „Der Stille und Ruhe, die Sie hier in Gutach genießen, wollen wir auch bei der Ehrung gerecht werden“, spielte Siegfried Eckert darauf an, dass wegen eines Wasserschadens derzeit im Obergeschoss des Rathauses der Bodenbelag ausgetauscht werde und deshalb kurzfristig in die Festhalle geladen wurde.

Blick auf die Natur

Dort gab es einiges zu erzählen, einstimmiger Tenor war jedoch, dass alle sehr zufrieden seien. Das sei er auch der Grund, warum es die Urlauber immer wieder nach Gutach zog. „In einem Schwarzwaldhaus wohnen, mit Blick auf die Natur. Das gehört einfach dazu“, schwärmte Rudolf Göb. Seit Ende der 1980er Jahre verbringen er und seine Frau Ilse fast ohne Unterbrechung ein Mal pro Jahr ihren Urlaub in Gutach.

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Waren es anfangs Tagesausflüge in den Schwarzwald, folgte bald die erste Übernachtung. Damals landeten sie durch Bekannte „In der Grub“. Und in diesem ersten Urlaub trafen Ilse und Siegfried Göb auf andere Feriengäste, die von Hilde Müllerleile und dem Rommelehof schwärmten. „Seither gehen wir da hin und würden auch nirgends wo anderes hin“, so Rudolf Göb.

Durch ihren Sohn, den es berufsbedingt aus dem Spreewald in den Schwarzwald zog, kamen Carola Zimmermann und ihre Mutter Helga nach Gutach. Und es gefiel ihnen auf Anhieb. „Das Essen und Trinken schmeckt, die Umgebung ist topp“, brachte es Carola Zimmermann auf den Punkt. Sie machen gerne ausgedehnte Spaziergänge. „Der Busfahrer fragt sich bestimmt immer, wo wir dieses Mal aussteigen werden“, berichtete Helga Zimmermann lachend.

Wenig zentrale Parkplätze

„Wo muss der Bürgermeister Gas geben?“, fragte Siegfried Eckert in die Runde, immerhin konnten die Eheleute Göb und Carola und Helga Zimmermann die Entwicklung der Schwarzwaldgemeinde miterleben. Eine tolle Sache sei die Konuskarte, befanden beide Urlauberpaare. Schade sei allerdings, dass sie nicht bis nach Konstanz reiche. Auch, dass wenig zentrale Parkplätze zur Verfügung stünden, wenn man nicht gut zu Fuß sei, so unter anderem am Hausacher Bahnhof.

Wie sich in dem Gespräch als „nette Überraschung“ herausstellte, gibt es auch familiäre Berührungspunkte in den Schwarzwald. Rudolf Göbs Großmutter stamme von hier. „Um sieben Schüsseln“ sei er sogar mit einem Gutacher verwandt. Helga Zimmermanns Schwester lebt schon seit Jahrzehnten in Freiburg. Es wird sie auf jeden Fall weiterhin nach Gutach ziehen. „Man muss das genießen, so lange man kann“, sprach Ilse Göb für alle.

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