Gutach

Gutachs Partnergemeinde Mühlberg verabschiedet Bügermeisterin

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21. Januar 2020

(Bild 1/2) Bei der Präsentübergabe: Karl-Heinz Wöhrle (von links), Siegfried Eckert, Hannelore Brendel, Mike Lauble, Kathrin Ecker und Luisa Willmann. ©Frank Claus

Gutachs Bürgermeister Siegfried Eckert besuchte am vergangenen Donnerstag mit einer kleinen Abordnung der Gemeinde Gutach die Partnerstadt Mühlberg an der Elbe. Dort stehen große Veränderungen an und Bürgermeisterin Hannelore Brendel wurde verabschiedet.

Nach einer sechsstündigen Zugfahrt kam die Gutacher Delegation mit Bürgermeister Siegfried Eckert, Rathausmitarbeiterin Luisa Willmann und den Bürgermeisterstellvertretern Mike Lauble und Karl-Heinz Wöhrle sowie die amtierende Gemeinderätin Kathrin Ecker und Renate Wasmer am Donnerstag in Brandenburg an.

Sie nahmen an der Verabschiedung von Bürgermeisterin Hannelore Brendel im Rathaus von Gutachs Partnerstadt Mühlberg teil, bei der Jörg Fabian, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, alle Gäste begrüßte.

Große Veränderungen stehen bevor

Für die Gutacher Partnerstadt stünden große Veränderungen an, kündigte Fabian nach seinem kurzen Jahresrückblick an: Mühlberg schloss sich im März des vergangenen Jahres freiwillig mit drei weiteren Kommunen zu einer Verbandsgemeinde zusammen.

Die benachbarten Kommunen Mühlberg, Bad Liebenwerda, Falkenberg/Elster, Mühlberg/Elbe und Uebigau-Wahrenbrück, alle Landkreis Elbe-Elster, bilden eine übergeordnete Verbandsgemeinde (Stichwort), die zum 1. Januar dieses Jahres ihre Arbeit aufnahm. 

Als erste ihrer Art dient die Verbandsgemeinde zugleich als Pilotprojekt freiwilliger Zusammenschlüsse in Brandenburg und wird vom Land mit insgesamt mit eineinhalb Millionen Euro gefördert.

Neue Verbandsgemeinde heißt Liebenwerda

Federführend für den Verbund der vier südbrandenburger Städte soll Bad Liebenwerda werden.

Der neue Bürgermeister der Verbandsgemeinde Liebenwerda ist Herold Quick, informiert das Gutacher Rathaus auf Nachfrage des Offenburger Tageblatts. Quick war zuvor Bürgemeister in Falkenberg.

Auf der Fläche der neuen Verbandsgemeinde Liebenwerda von 445,85 Quadratkilometer leben 24 535 Einwohner (Stand 31. Dezember 2018).

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Freiwilliger Zusammenschluss spart Kosten

Durch den Zusammenschluss sollen die Verwaltungsabläufe verbessert und Gelder gespart werden, während gleichzeitig ein gewisser Grad an Eigenständigkeit der Verbandskommunen erhalten bleiben soll. 

Zukünftig werde beispielsweise die Schul- und Kitaträgerschaft und die Verantwortung für die Feuerwehr (Stichwort) an die Verbandsgemeinde abgegeben und deren Belange zentral betreut.

Abschied vom Bürgermeisteramt und von Hannelore Brendel als bisherige Amtsinhaberin

Dann wurde Mühlbergs Bürgermeisterin Hannelore Brendel mit einem großen Applaus der Gäste im Rathaussaal verabschiedet. Fabian führte die verschiedenen Tätigkeiten von Brendel auf und lobte sie für ihre Arbeit. Die ehemalige Bürgermeisterin Mühlbergs, deren Amt zum 31. Dezember des vergangenen Jahres beendet wurde, übernimmt künftig die Arbeit als zweite Beigeordnete für Kultur und Soziales der Verbandsgemeinde.

Gutachs Bürgermeister spricht Einladung aus

Bürgermeister Siegfried Eckert bedankte sich in seiner Rede für die Einladung und das gute Verhältnis zur Partnerstadt Mühlberg. Brendel sei in Gutach immer herzlich willkommen und er schätze das Miteinander.

Außerdem lud der Gutacher Bürgermeister die Feuerwehr Mühlberg zum Sommerfest der Gutacher Feuerwehr am Freitag und Samstag, 2. und 3. August, ein.

Seit 30 Jahren kommunale Partner in Ost und West

Eckert wies darauf hin, dass die Partnerschaft zwischen Gutach und Mühlberg im kommenden Jahr das 30-jährige Bestehen feiere.

Nach den Grußworten aus den Nachbarstädten wurde das Buffet eröffnet und die Gäste beschlossen den Abend mit einer musikalischen Einlage und guten Gesprächen. 

Stichwort

Elbe-Elster wird größte Feuerwehr in Brandenburg

Durch den Zusammenschluss zu einer Verbandsgemeinde wird bisher lokaler Brandschutz und Hilfeleistung der Verbandsgemeinde als eigene Aufgabe zugewiesen. Damit wird im Landkreis Elbe-Elster – mit 41 Ortswehren und 900 aktiven Feuerwehrangehörigen sowie 300 Jugendfeuerwehrmitglieder und über 60 Einsatzfahrzeugen – die größte Freiwillige Feuerwehr im gesamten Land Brandenburg entstehen.

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