Hofstetten

Häuslebauer können loslegen

Autor: 
Maria Benz
Lesezeit 2 Minuten
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13. Mai 2014

Übergabe des Baugebiets »Am Schneitbach« an die Gemeinde Hofstetten (von links): Friedrich Mössner (Rüdiger Kunst Kommunalkonzept), Dietmar Ribar (Ingenieurbüro Zink), Wilhelm Griesbaum (Firma Knäble), Ursula Zink-Sackmann (Ingenieurbüro Zink), Nicolas Knäble (Firma Knäble), Holger Fischer (Planungsbüro Fischer), Bürgermeister Henry Heller, Rüdiger Kunst, Sybille Hurter (beide Rüdiger Kunst Kommunalkonzept), Hauptamtsleiter Martin Göhringer und Dieter Fleig (Amt für Vermessung und Geoinformation im Landratsamt Ortenaukreis). ©Maria Benz

Das Neubaugebiet »Am Schneitbach« ist fertig erschlossen und kann nun bebaut werden. Gestern hat der Erschließungsträger Rüdiger Kunst Kommunalkonzept es offiziell an die Gemeinde übergeben.

Hofstetten. Unter der Regie der Firma Rüdiger Kunst Kommunalkonzept in Freiburg wurde innerhalb der vergangenen  elf Monate das Baugebiet »Am Schneitbach« in Hofstetten erschlossen. Inzwischen sind die Baustraßen angelegt, Strom-, Telefon-  sowie Wasser- und Abwasserleitungen verlegt. Gestern hat der Erschließungsträger das Baugebiet offiziell an die Gemeinde übergeben, sodass die Bauherren nun loslegen können.
Insgesamt wurden auf der rund zwei Hektar großen Fläche 31 Bauplätze geschaffen. Ein Großteil davon ist bereits vergeben. »14 Bauplätze sind noch frei, davon zwei Doppelhausgrundstücke«, erläuterte Bürgermeister Henry Heller. 
Wasser wird abgeleitet
Die Bauplätze sind zwischen 420 und 620 Quadratmeter groß.  Heller wies darauf hin, dass der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung nicht nur die erste Bebauungsplanänderung beschlossen, sondern auch dem ersten Bauantrag stattgegeben hat, sodass die ersten Häuslebauer wohl bald beginnen werden. Oberhalb des Baugebiets werde derzeit noch eine Hochwassermulde gegraben, um anfallendes Oberflächenwasser direkt in den Bach zu leiten. Der Grundstückspreis sei mit 162 Euro pro Quadratmeter im Rahmen, was Heller sehr positiv bewertete. »Wir müssen wachsen wie eine Eiche (langsam, aber stetig), um die Entwicklung der Gemeinde voranzubringen«, betonte der Rathauschef. Deshalb solle auch nach den Kommunalwahlen im neuen Gemeinderat überlegt werden, wie die Veräußerung der restlichen Bauplätze ablaufen soll.
Die Erschließungskosten bezifferte Heller mit 1,2 Millionen Euro. Im Herbst soll die restliche Bepflanzung und Begrünung in Angriff genommen werden. Der Einbau der Straßenfeindecke und der Bordsteine soll hingegen erst erfolgen, wenn der überwiegende Teil der Gebäude fertig ist – auf diese Weise sollen Schäden an der Straße vermieden werden. Rüdiger Kunst vom gleichnamigen Büro bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Es sei die erste Erschließungsträgerschaft für Hofstetten gewesen, und »wir haben es gut hingekriegt«.
Dietmar Ribar vom Ingenieurbüro Zink gab einen Überblick über die wichtigsten Zahlen. So wurden 9200 Kubikmeter Boden abgetragen und 6700 Kubikmeter Material wieder eingearbeitet. Darüber hinaus wurden 2400 Quadratmeter Asphalt eingebracht und 710 Meter Wasserleitungen verlegt.
Heller merkte noch an, dass das Bildstöckle, das an der Friedhofstraße stand, wieder aufgebaut werden soll. Allerdings gebe es derzeit noch Überlegungen, es zuvor auf Kosten der Gemeinde zu sanieren.

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