Haslach

Haslacher Historiker Klaus Kaufmann erhält Heimatmedaille

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11. September 2018

Ministerin Theresia Bauer überreichte Klaus Kaufmann (Zweiter von rechts) die Heimatmedaille. Links Karlheinz Geppert, stellvertretender Vorsitzender des Landesausschusses Heimatpflege Baden-Württemberg, rechts im Bild Roman Götzmann, Oberbürgermeister der Stadt Waldkirch. ©Stadt Waldkirch

Besondere Würdigung für Klaus Kaufmann: Der vielfach engagierte Historiker aus Haslach und Präsident des Historischen Vereins für Mittelbaden wurde am Freitag in Waldkirch im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg mit der Heimatmedaille des Landes ausgezeichnet.
 

»Die Trägerinnen und Träger der Heimatmedaille leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für die kulturelle Identität und den Zusammenhalt in der Gesellschaft«, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer laut einer Pressemitteilung bei der Feierstunde im Katholischen Gemeindezentrum in Waldkirch. Insgesamt zehn Preisträger werden jährlich mit der Medaille gewürdigt. Damit würden »Personen ausgezeichnet, die sich um die Heimat Baden-Württemberg besonders verdient gemacht haben«.

»Eine große Ehre«

»Da freut man sich schon«, sagte Kaufmann am Montag auf Anfrage des Offenburger Tageblatts. »Es ist schon eine große Ehre.« Die Feierstunde in Waldkirch sei in mehrfacher Hinsicht gewinnbringend gewesen: »Man kriegt Kontakte mit Menschen, die man sonst nie getroffen hätte.« Die Medaille erhalte einen Ehrenplatz in seinem »kleinen Familienmuseum«, einem Schrank voll besonderer Erinnerungsstücke.

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Kaufmann befasst sich mit diversen historischen Themen und ist vielfältig engagiert, etwa als Hirtensänger in Haslach, mit Kollegen im Kleinmuseum Haus Theres sowie seit 15 Jahren als Bergwerksführer in der Grube Segen Gottes. In seiner Geburtsstadt Bühl ist er im Förderverein für das Stadtmuseum engagiert und pflegt überdies Kontakte ins Elsass.

 

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