Beringung

Haslacher Jungstorch wird Karoline getauft

Autor: 
Fred-Jürgen Becker
Lesezeit 2 Minuten
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26. Mai 2019

Freuen sich über die Storchenberingung (von links): Norbert Hauer, Lisa Kopas, Max Lorenz, Christa und Walter Bührer, Paulette Gawron, Gerard Mercier und Alois Krafczyk. ©Fred-Jürgen Becker

Mit einem »Feschdle« wurde am Freitag in Haslach der Jungstorch auf der mehr als 60 Meter hohen Spitze des Turms der katholischen Kirche beringt. Zeugen des »atemberaubenden Krimis« waren die Storchenfreunde sowie Freunde aus benachbarten Ortschaften, in denen es Storchennester gibt.

Zu Beginn begrüßte Alois Krafczyk die Zeugen der freudig erwarteten Zeremonie. Mit  Gerard Mercier und Paulette Gawron waren zwei Spezialisten aus dem Elsass anwesend, die bisher die Beringung in Haslach vorgenommen hatten. Für die einheimische Lisa Kopas war es die erste Beringung, die sie selbstständig vornehmen durfte.

Unterstützt wurde sie dabei von Max Lorenz von der Bergsteigergruppe der Naturfreunde. Dass alles gut abgesichert war, darüber wachte Zimmermeister einmal mehr Norbert Hauer. 

»Ein atemberaubender Krimi«

Mit vielen guten Wünschen verabschiedet, begab sich das Team hinauf zum Storchennest. Was dann geschah, bezeichnete Alois Krafczyk nach getanem Werk nach etwa einer Stunde als »atemberaubend, aufregend und als Krimi in höchster Vollendung«. Und auch Lisa Kopas bestätigte, dass der Jungstorch sehr schwierig zu handhaben war, denn er flüchtete immer wieder an den äußersten Rand des Nests mit Absturzgefahr, bevor sie ihn beringen konnte.

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Die zahlreichen Anwesenden an der Seilerbahn hatten das Ganze gespannt verfolgt und waren erleichtert, als Lisa Kopas das Zeichen für das Gelingen der Aktion gab. Kurze Zeit später, als die Klettergruppe wieder unten angekommen war, überzeugten sich auch die beiden Altstörche, die die ganze Zeit aufgeregt ihre Runden um den Kirchturm gezogen hatten, ob sich ihr Nachwuchs noch wohlbehalten im Nest befand. 

Christa und Walter Bührer als Paten

Anfangs hatten zwei Junge im Nest auf dem Kirchturm gelegen. Ein Jungs war plötzlich verschwunden, es liegt nicht im Nest, wie man jetzt feststellen konnte und war auch nirgends in der Umgebung zu sehen. Der übrig gebliebene Nachwuchs, der schon fast flügge ist, bekam bei der Beringung die Nummer A2 G99. 

Alois Krafczyk lüftete das »Geheimnis« um den Namen und die Paten des Jungstorchs. Karoline wählten als Name die aktive Storchenfreunde Christa und Walter Bührer als Paten 2019. Sie erhielten eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Danach luden sie alle an diesem warmen Frühsommertag zu kühlen Getränken und gespendeten Kuchen und Gebäck bei angenehmer Unterhaltung an den Stehtischen ein.

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